Aktueller Planungsstand Nordumfahrung Neusillersdorf

Gemeinde Saaldorf-Surheim hofft auf zeitnahe Lösung

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Die Neusillerdorfer hoffen, dass die Staatsstraße 2104 in Richtung Norden verlegt wird.
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Saaldorf-Surheim - Wie sieht der aktuelle Planungsstand in Sachen Ortsumfahrung Neusillersdorf aus? Wie lange müssen die geplagten Anwohner noch warten? Fragen, die in der kommenden Gemeinderatssitzung beantwortet werden sollen.

Auf eigenen Wunsch beschäftigen sich die Gemeinderäte in Saaldorf-Surheim am Donnerstag (16. Januar) mit der Ortsumfahrung Neusillersdorf. "Wir haben Bernadette Wallner vom Staatlichen Bauamt Traunstein eingeladen, um uns genau diese Fragen zu beantworten", erklärt Geschäftsleiter Bernhard Bräuer gegenüber BGLand24.de. "Frau Wallner wird uns den aktuellen Sachstand vorstellen und über das Planungsprozedere informieren."

„Wir haben das Empfinden, dass es nicht schnell genug geht“, gibt Bürgermeister Bernhard Kern gegenüber BGLand24.de zu. Der Wunsch nach Umsetzung sei da, wobei die Würdigung des Umwelt- und Naturschutzes absolut Vorrang habe. Genau um diese Frage soll es in der Sitzung auch gehen, die Frage nach den naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen, die geschaffen werden müssen, bevor die Baumaßnahme an der Staatsstraße 2104 beginnen.

"Was das betrifft, haben wir vielleicht erfreuliche Nachrichten", bestätigt Bernadette Wallner gegenüber BGLand24.de. Konkreter will sie nicht werden. Aber der Bürgermeister verrät ein bisschen mehr: “Die entsprechenden Flächen sind bereits abgesteckt, jetzt muss ein Landschaftsplaner den neuen Lebensraum für die Haselmaus und die anderen Tiere noch bestätigen.“ Dann könne mit der Umsiedlung begonnen werden.

Ansonsten wird Bernadette Wallner einen Ausblick auf die Planfeststellung geben. Wann sich wer im Verfahren äußern kann. Deshalb hofft Bernhard Kern auf viele Zuhörer.

Umfangreiche ökologische Maßnahmen für Umfahrung Neusillersdorf notwendig

Seit Jahren kämpft die Gemeinde Saaldorf-Surheim für eine Ortsumfahrung des Ortsteils Neusillersdorf. Vor allem die Anwohner können einem Beginn der Bauarbeiten nicht mehr erwarten. Die vorgesehene Nordumfahrung erfordert allerdings einige umfangreiche ökologische Maßnahmen, die rechtzeitig vor dem Eingriff erfolgen müssen. "Im Falle der in Neusillersdorf heimischen Haselmaus sprechen wir von drei Jahren Vorlaufzeit", weiß Bernadette Wallner.

Mit ein Grund warum der Gemeinderat jetzt wissen will, wie es mit der Planung und dem Planfeststellungsverfahren weitergeht. "Ich darf der öffentlichen Auslegung nicht vorgreifen", schränkt Wallner ein. Soweit es ihr möglich ist, werde sie aber den aktuellen Stand in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses informieren. Außerdem soll kommende Woche bei einem Termin bei der Regierung von Oberbayern das weitere Vorgehen besprochen werden.

cz

Quelle: BGland24.de

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