Umweltministerin will Kinder frühzeitig für Umweltschutz gewinnen

Grundschule wurde erneut als "Umweltschule" ausgezeichnet

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Grundschule wurde zum 5. Mal als „Umweltschule“ ausgezeichnet.

Saaldorf-Surheim - „Wir freuen uns für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle Lehrkräfte, die dazu beigetragen haben, dass wir erneut als „Umweltschule“ ausgezeichnet worden sind“, so Schulleiter Hans Goldschalt. Bereits zum 5. Mal hintereinander erhielt die Grundschule Saaldorf-Surheim das Prädikat „Umweltschule in Europa“.

Vielfältige Projekte der Schulfamilie

Im Rahmen einer Feierstunde am Erdinger Gymnasium konnten am vergangenen Freitag Hans Goldschalt und Lehrerin Marlies Garschhammer den Preis aus der Hand von Umweltministerin Ulrike Scharf entgegennehmen. Die Auszeichnung„Umweltschule in Europa“ wird jährlich an Schulen vergeben, die sich in besonderer Weise für Umweltprojekte in ihrem Schulumfeld engagieren und so zu einer umweltbewussten und nachhaltigen Entwicklung der Schule beitragen. Die diesjährigen Auszeichnungen wurden von Umweltministerin Ulrike Scharf im Rahmen eines Festaktes am Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium verliehen. "Der Erhalt und der Schutz unserer einzigartigen Natur und Landschaft gehören zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Dafür müssen wir die Kinder frühzeitig gewinnen. Nur was wir kennen und schätzen, schützen wir auch. Mit der Auszeichnung wollen wir Kinder und Jugendliche motivieren, sich während und auch nach ihrer Schulzeit für den Umweltschutz zu engagieren. Gleichzeitig können die Schüler mit ihrem Einsatz Vorbild für andere sein", betonte Scharf.

Wertvolle Unterstützung durch Eltern, Vereine und Gemeinde

Ähnlich sieht es Schulleiter Hans Goldschalt: „Das Prädikat Umweltschule ist ein äußeres Zeichen, dass wir den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule in besonderer Weise ernst- und wahrnehmen. Goldschalt wies lobend darauf hin, dass die Schule bei vielen Projekten wertvolle Unterstützung durch Eltern, Vereine und Gemeinde erfahre. Besonders bedankte er sich bei Lehrerin Marlis Garschhammer und den ehemaligen Schulleiter Franz Eder, die das Projekt „Umweltschule“ maßgeblich vorangetrieben hätten. 

„Ohne Fleiß auch kein Preis“, resümierte Goldschalt und wies auf die vielen Projekte und Aktionen hin, mit denen sich die Schule für die Auszeichnung beworben hatte. So wurden an beiden Schulstandorten Arbeitsgemeinschaften Umwelt / Schulgarten angeboten. Im naturnahen Garten erlebten die Kinder alle Arbeitsschritte vom Säen, Vorziehen und Pflanzen über die Gartenpflege bis hin zur Ernte und zur Verwertung der selbst erzeugten Produkte. „Das Beobachten und Erleben von Garten und Natur begleitete die Schüler durch alle Jahreszeiten“, hob Hans Goldschalt den Wert des „Gartelns“ hervor. 

Ausflug zur Obstpresse des Gartenbauvereins

Höhepunkt für die Surheimer Kinder war auch in diesem Herbst wieder der Ausflug zur Obstpresse des Gartenbauvereins, wo die selbst gesammelten Äpfel zu Saft verarbeitet wurden. Im Rahmen eines „Schmetterlingsprojekts“ erlebten Mädchen und Buben der 1a anschaulich die faszinierende Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling. Dabei lernten sie auch, wie wichtig der Erhalt von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen ist. Eine ähnliche Zielsetzung hatte der Themenschwerpunkt „Was kann der Regenwurm?“. Ob die Schulgärten, die nur einmal im Jahr gemähten Blumenwiesen oder die Vielfalt der Bäume und Sträucher, passenden Anschauungsunterricht für naturnah gestaltete Lebensräume gab es im Saaldorfer und Surheimer Schulgelände genug. Hinzu kamen weitere Aktionen und Projekte, wie eine Fotoausstellung, die Aktion „Wintervögel“ in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz (LbV), ein „Igel-Projekt“ oder die große Klimaausstellung in der Surheimer Turnhalle. 

Rektor Hans Goldschalt wies darauf hin, dass im laufenden Schuljahr das Thema „Nachhaltiges und faires Konsumieren“ in den Mittelpunkt gestellt werden soll. Dabei gehe es darum, was wir kaufen, woher diese Dinge kommen und ob wir damit vielleicht die Umwelt beschädigen oder belasten. Begonnen werden soll mit einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Pausenbrot“.

Pressebericht: Norbert Höhn

Quelle: BGland24.de

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