2. Bürgermeister Andreas Buchwinkler stellt Umfrageergebnisse vor

Gibt es bald einen Wochenmarkt in der Gemeinde?

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Gibt es auch in Saaldorf-Surheim bald einen Wochenmarkt?

Saaldorf-Surheim - Wenn es nach dem Resultat einer Umfrage der Jungen Liste geht, dürfen sich die Gemeindebürger bald auf einen regelmäßigen Wochenmarkt freuen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung (wir berichteten) wurden die Ergebnisse der Fragebogenaktion erläutert und das weitere Vorgehen beraten.

Ausführlich erläuterte 2. Bürgermeister Andreas Buchwinkler die Umfrageergebnisse zum Thema „Wochenmarkt“. Demnach haben sich456 Bürger an der Fragebogenaktion beteiligt. 391 von ihnen sehen Bedarf für einen Wochenmarkt in Saaldorf-Surheim, was einem Prozentsatz von 85,7 entspricht. Als bevorzugter Wochentag wird mehrheitlich der Donnerstag genannt. Bei den Öffnungszeiten bevorzugten die Befragten den Vormittag zwischen 8 und 12 Uhr (152), gefolgt vom Nachmittag zwischen 14.30 und 18 Uhr (111).

Angebot von Obst und Gemüse an der Spitze

Andreas Buchwinkler erklärte dazu, dass sich derDonnerstag-Nachmittag anbieten würde, weil die Direktvermarkter am Vormittag in Freilassing sind und dann direkt nach Saaldorf-Surheim kommen könnten. Eine Mehrheit plädierte auch dafür, dass der Markt wöchentlich stattfinden sollte. Bei den Wünschen zum Warenangebot steht Obst und Gemüse an der Spitze (94,9 Prozent), gefolgt von Fleisch, Wurst und Käse (80 Prozent), Eier und Nudeln (72,3 Prozent), Brot und Backwaren (64,2 Prozent) und Honig, Honigprodukten (56,2 Prozent). Gefragt wären zudem Milch und Milchprodukte, Fisch, Kräuter und Gewürze, Blumen und Pflanzen sowie Waren aus überregionaler Direktvermarktung.

Regionale und saisonale Waren

Als wichtigste Kriterien für das Warenangebot wurden„Regionalität“ und „Saisonalität“ genannt. Was sind die nächsten Schritte? „Wir sind imengen Kontakt mit dem Landwirtschaftsamt, das uns beratend zur Seite steht“, erklärte Andreas Buchwinkler. Im kommenden Januar werde ein Gespräch mit denregionalen Direktvermarktern stattfinden. Bekannt sei, dass sich für Direktvermarkter die Teilnahme ab einer Brutto-Einnahme von rund600 Euro pro Markttag rechne. Nach den Gesprächen solle eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden.

Zur Realisierung des Wochenmarktes müsse sich ein Trägerverein konstituieren, der die organisatorischen und finanziellen Abläufe zu regeln habe. Zur Örtlichkeit sagte Buchwinkler, dass es natürlich günstig wäre, wenn man einen Platz in der Nähe von Einkaufsmärkten finden könnte. Dazu wolle man in nächster Zeit Gespräche mit den örtlichen Nahversorgern führen. 

Norbert Höhn

Quelle: BGland24.de

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