Die Schule: Ort zum Lernen und Leben

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Freilassing - Die Schule soll den Kindern nicht nur als unangenehmer Ort des Lernens in Erinnerung bleiben , sondern auch als Ort des Lebens und der Freude.

So sympathisch sind die Schulen in Freilassing den Kindern, dass eine vierte Klasse vorgeschlagen hat, die Räume an den Nachmittagen zum Musikmachen und Spielen zu öffnen. Aber nicht nur die Kinder selbst, sondern auch Erwachsene machen sich Gedanken rund um das Thema Schule. Bei gemeinsam.gestalten Stadtentwicklung Freilassing wurden zahlreiche Ideen derBürger/innen gesammelt. Vieles floss direkt in die Arbeit der Planungsbüros ein,einiges ist konkret vor Ort in den Arbeitsalltag zu integrieren, neu aufzusetzten oder auch auf einen späteren Zeitpunkt zu setzten. Spielgeräte in den Pausen wollen die Kinder, ist zu lesen und Muttersprachenunterricht ist ein wichtiges Anliegen, ebenso wie ein Gymnasium vor Ort. Eine bunte Themenpalette, die zeigt, dass Schule mitten ins Leben der Familien hineinreicht und man sich Gedanken um die sinnvolle Nutzung der Ressourcen vor Ort macht. 74 Nationalitäten leben derzeit in Freilassing friedlich zusammen.

Entsprechend gibt es viele Kinder, deren Mütter oder Väter ihnen zusätzlich zum Deutschen eine weitere Sprache als Teil ihrer Identität mit auf den Weg geben möchten. Ein Ansatz dazu ist Muttersprachenunterricht in der Grundschule. Da er aktuell nicht in der Freilassinger Grundschule angeboten wird, regten Eltern bei gemeinsam.gestalten an, dieses Thema mit auf die Agenda zu nehmen. In Kooperation mit der Grundschule und Schulamtsdirektor Frank Thiesser, konnte geklärt werden, dass an den bayerischen Grund- und Mittelschulen der muttersprachliche Unterricht ausschließlich durch die Konsulate organisiert wird. Das Bayerische Kultusministerium begrüßt es, wenn er stattfindet, die Verantwortungsowohl inhaltlich als auch finanziell übernehmen die Konsulate. Aufgabe der Eltern ist es, ihre Kinder bei ihrem Konsulat anzumelden. Die türkischen, kroatischen, italienischen, portugiesischen und serbischen Generalkonsulate haben dafür extra Anmeldeschreiben verfasst. Andere Konsulatekönnen formlos kontaktiert werden. Nach Erfahrung des Staatlichen Schulamts bieten Konsulate entsprechende Kurse an, wenn etwa zehn bis zwölf Kinder angemeldet sind.

Erster Bürgermeister Josef Flatscher erklärt: „Seitens der Stadt Freilassing werden sowohl in der Grund- als auch der Mittelschule die Räume für den muttersprachlichen Unterricht gerne zur Verfügung gestellt. “Ein Gymnasium vor Ort erscheint Freilassinger Bürger/innen passend. Schließlich hat sich Freilassing in den letzten Jahren zu einem Schulstandort mit einem breiten Bildungsangebot entwickelt. Der Stadtrat hat am 13. Februar einstimmig beschlossen, dass im Umfeld des Bahnhofs ein urbanes Zentrum aus Wohnen,Bildungseinrichtungen und Dienstleistungen entstehen soll. Erster Bürgermeister Josef Flatscher führte aufgrund dieses Beschlusses bereits erste Gespräche mit Landrat Georg Grabner, um gemeinsam anzudenken, welche Bausteine der Landkreis für die Weiterentwicklung des optimal erreichbaren und gutvernetzten Bildungsstandorts Freilassing leisten kann.Ganz pragmatisch sind die Überlegungen von Grundschulkindern, die vorschlugen,ihre Klassenzimmer am Nachmittag zum Musizieren und Spielen zu nutzen. Die Idee ist so gut, dass sie bereits seit langem gelebt wird. Die Stadt Freilassing nutzt die Räume der Schulen in ihrem Eigentum, also der Grund- und Mittelschule, an den Nachmittagen und Abenden für die Musikschule und für die Volkshochschule.In die Schulen der Stadt Freilassing wurde in den letzten Jahren im Zuge der Generalsanierungen viel investiert. So erstaunt es nicht, dass es hier keine Bürgerwünsche hinsichtlich der Gebäude gab.

Ein wichtiges Detail für Schüler/innenwaren aber die Pausengeräte, die während der Generalsanierung der Grund- und Mittelschule wegen des begrenzten Raumangebots nicht genutzt werden konnten. Sie wurden als konkreter Wunsch bei gemeinsam.gestalten genannt. Nun ist alles saniert. Die Frühlingssonne kommt heraus. Und in der Grundschule werden die Geräte ausgepackt, die bereits vor ein paar Jahren in Abstimmung mit dem Elternbeirat angeschafft wurden. Balancieren und hüpfen macht bekanntlich Spaß und zusätzlich gibt es zahlreiche Studien, die dem Ganzen noch vielfältige Lernerfolge zuschreiben.

Pressemitteilung Stadtentwicklung Freilassing

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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