60 Schweine und 10 Rinder pro Woche

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Laufen- Ab sofort kann im Schlachthof Laufen wieder geschlachtet werden. Nach rund drei Monaten Modernisierung ist er am Freitagvormittag wiedereröffnet worden.

Drei Monate lang ist im Laufener Schlachthof geschuftet worden. Nicht nur die Fianzierung stellte ein Problem dar, auch zeitlich stand die Stadt enorm unter Druck. Wären nicht 24 Punkte am Schlachthof bis 31.12. verändert worden, hätte die EU keine Zertifizierung mehr erteilt und der Schlachthof hätte zu machen müssen.

Deshalb hat die Stadt Laufen bei insgesamt zwölf Umlandgemeinden um Unterstützung gebeten. „Der Schlachthof dient der ganzen Region. Man kann ihn als Schlachthof des Rupertiwinkls bezeichnen“, sagte Laufens Bürgermeister Hans Feil. Sechs Gemeinden haben letztendlich ihre Unterstützung zugesagt. Aber nicht nur Saaldorf-Surheim, Tittmoning, Freilassing, Petting, Kirchanschöring und Fridolfing gaben Geld für die Sanierung des Schlachthofs, sondern auch die sechs ortsansäßigen Metzger haben sich finanziell beteiligt. Wäre der Schlachthof nämlich geschlossen worden, hätten sie zum Schlachten nach Marzoll, Berchtesgaden oder Traunstein fahren müssen.

Wiedereröffnung Schlachthof Laufen

Dank eines neuen Bodens, neuer Wände, und neuer Decken müssen sie das jetzt nicht. Im Gegenteil für insgesamt 190.000 Euro sind auch Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Eine neue Borstenbrühmaschine, die 90 Prozent Wasser spart, sowie eine Wärmerückgewinnungsanlage zum Energie sparen sind eingebaut worden. Jetzt können die sechs Stamm-Metzger wieder rund 60 Schweine und 10 Rinder pro Woche in Laufen schlachten.

red-bgl24/cz

Hier geht‘s zur Vorabmeldung:

Es kann wieder geschlachtet werden

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © cz

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