Sehen und gesehen werden

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Saaldorf-Surheim – Die ABC-Schützen der Grundschule Surheim starten mit Sicherheitswesten in die dunkle Jahreszeit.

Die Gefahr für Kinder im Straßenverkehr zu verunglücken ist in den kommenden Monaten doppelt so hoch wie im Sommer, weil die Kleinen oft nicht oder zu spät gesehen werden. Um das zu ändern und Kinder auf dem Schulweg sichtbarer und damit sicherer zu machen, haben die ADAC-Stiftung „Gelber Engel“, die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ und die Deutsche Post AG eine bundesweite Initiative gestartet.

An über 16.000 Schulen werden 750.000 reflektierende Sicherheitswesten an Schulanfänger verteilt. In Bayern sind es rund 100.000 Westen, die in 2000 Schulen kostenlos an Erstklässler ausgegeben werden.

An der Grundschule Surheim wurden sie vom ersten Vorstand des ADAC-Ortsclubs „Trialclub Muckham 1982 e.V. im MSC Freilassing“ Richard Haller an Rektorin Angelika Streichsbier übergeben. Trägt ein Kind eine reflektierende Sicherheitsweste, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern bereits ab einer Entfernung von 150 Metern und damit sechs Mal früher erkannt. So können Unfälle vermieden und Leben gerettet werden.

In den kindgerecht gestalteten Westen mit einer modischen Kapuze ist mehr Reflektor-Material verarbeitet, als es die DIN-Norm verlangt und sie sind werbefrei. Auf den knalligen, gelb-rot leuchtenden Überziehern befindet sich der Schriftzug „Verkehrsdetektive“ sowie zwei lustige Comic-Figuren namens Felix und Frieda. Die ABC-Schützen sollen so und unterstützt von Eltern und Schulen ermuntert werden, die Sicherheitswesten zu ihrem eigenen Schutz nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch in der Freizeit beim Spielen, Spazierengehen und Radfahren zu tragen.

Pressemitteilung Markus Leitner

Quelle: BGland24.de

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