Sinnbild für Geborgenheit und Frieden

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Im Rahmen einer Feierstunde auf dem Stadtplatz in Tittmoning wurde das Friedenslicht aus Bethlehem von Kerze und Kerze weitergegeben. Jugendfeuerwehrler brachten es von dort in ihre Pfarrgemeinden und Heimatkirchen. Von dort kann das Friedenslicht mit nach Hause genommen werden.

Tittmoning - Mehrere Hundert Feuerwehrler aus dem Landkreis Traunstein sind am Dienstagabend auf dem Tittmoninger Stadtplatz zusammengekommen, um das Friedenslicht aus Bethlehem entgegenzunehmen.

Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier wurde das, in der Geburtsgrotte Jesu entzündete Kerzenlicht von Buben und Mädchen der oberösterreichischen Feuerwehren an die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein übergeben. Die jungen Feuerwehrler brachten es anschließend in ihre Heimatstädte und -gemeinden.

Mit Fackeln und Kerzen wurde das Friedenslicht aus Bethlehem von jungen Feuerwehrlern aus Oberösterreich und dem Bezirk Braunau an die Mädchen und Buben der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Traunstein überreicht.

Bürgermeister Konrad Schupfner begrüßte die Gäste, die sich auf dem Stadtplatz versammelt hatten und freute sich, dass die Stadt schon zum 10. Mal Schauplatz der „beispielhaften Friedenslicht-Aktion“ ist. Begeistert zeigte sich der Bürgermeister davon, dass sich viele Jugendliche in den Feuerwehren engagieren und als Überbringer des Friedenslichts für eine gute Sache einsetzen. Florian Reiter, Kreisjugendwart der Feuerwehren freute sich, dass die Tradition der Friedenslichtübergabe mit großem Eifer gepflegt werde und bezeichnete das Weiterschenken des Lichts „als schönes Zeichen der Zusammengehörigkeit und der Verbundenheit der Feuerwehren beidseitig der Landesgrenze.“

Georg Klausner, stellvertretenden Landrat, wertete es als besonderes Zeichen, dass das Friedenslicht in einer Stadt entzündet wurde, in der alles andere als Friede herrsche. Es mache Mut, dass das Zeichen der für ein friedvolles Miteinander ausgerechnet von dort aus in alle Welt getragen werde. Allen die das Friedenslicht weitergeben wünschte er gute und bereichernde Begegnungen.

Ludwig Reindl, Brandrat aus dem Bezirk Braunau sagte, es sei eine besondere Ehre das Friedenslicht aus Bethlehem an die Kameraden aus dem Landkreis Traunstein überbringen zu dürfen. Das Kerzenlicht sei ein Symbol von Wärme und Geborgenheit, das die Menschen mahnen soll sich in der Welt, in den Städten und Gemeinden und in den Familien für Frieden einzusetzen. Möge es dazu beitragen Akzeptanz und Toleranz zu steigern, aus Hass Liebe zu machen und dass aus Gegeneinander ein Miteinander werde.

Für Kreisbrandrat Hans Gnadl ist das Licht aus Bethlehem ein Ansporn für ein tolerantes und respektvolles Miteinander der Menschen. Die Kerzenflamme als Zeichen des Weihnachtsfriedens möge dazu beitragen, das gegenseitiges Verständnis, Gemeinschaft und der Friede unter den Menschen wachse. Die Jugendfeuerwehrler aus Österreich, die das Licht mit Kerzen und Fackeln über die Salzachbrücke nach Tittmoning brachten und weitergaben, beschenkte Gnadl mit Crisu, dem Stofftiermaskottchen der Aktion „Hilfe für Helfer“, aus dessen Verkaufserlös normalerweise unschuldig in Not geratenen Feuerwehrlern und deren Familien geholfen wird.

Im 24. Jahr der, vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufene Aktion, wird das Friedenslicht von Österreich aus in 25 europäische Länder gebracht. In Oberösterreich sind es seit vielen Jahren die Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehr, die die Flamme als „Lichtträger“ in den Tagen vor Heiligabend in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, zu einsamen, behinderten und kranken Menschen bringen. Auf dem Tittmoninger Stadtplatz gaben Buben und Mädchen der oberösterreichischen Feuerwehrjugend die Flamme des Friedenslichts an die bayerischen Kameraden weiter, die es in ihre Heimatgemeinden bringen und weitergeben. Musikalisch umrahmt wurde die stimmungsvolle Feier von der Musikkapelle Inzing-Törring.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

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