Das Stadtgeschehen lässt ihn nicht los

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Altbürgermeister Ludwig Lindner feiert am Dienstag seinen 94. Geburtstag

Freilassing - Altbürgermeister Ludwig Lindner feiert am Dienstag seinen 94. Geburtstag. Trotz seines hohen Alters nimmt er immernoch an den Geschehnissen in "seiner" Stadt teil.

Er kann nicht einfach loslassen und sich auf der Austragsbank ausruhen. Dazu hat er immerhin nahezu fünfzehn Jahre (1966-1980) unter denkbar schwierigen Verhältnissen sein Amt als Erster Bürgermeister ausgeübt. „Wenn ich daran denke, dass damals die Münchener Straße noch nicht einmal geteert war und heute jedermann über deren Verkehrsbelastung stöhnt.“, resümiert der Jubilar. Mit leuchtenden Augen erinnert er sich an die mühevolle Aufgabe, das alte Heereszeugamt mit Industrie zu beleben, die Wasserversorgung zu sichern, die Kanalisierung voran zu treiben und den Erholungswert im Ort zu verbessern. „Deshalb bin ich sehr froh, dass es mit dem Stadtentwicklungskonzept vorangeht und hoffentlich mit einem zukunftsweisenden Ergebnis abgeschlossen werden kann.“ Aus seinem Erfahrungsschatz wisse er, dass eine Stadt wie Freilassing die Ziele „Wohnen und Arbeiten“ in sich vereinen muss. Gesicherte Arbeitsplätze in gesunden Betrieben und Wohnungen in einer wohltuenden Atmosphäre würden die Grundlage für zufriedene Menschen bilden.

Aufmerksam verfolgte er in seinem Rollstuhl die Geschichte der Lokwelt, die im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen von den Festrednern dargestellt wurde. „Ich denke, dass es wichtig ist, die enge Beziehung von Freilassing zur Eisenbahn herauszustellen und dies mit dem Museum gut gelungen ist.“, ließ Lindner im Gespräch einfließen. Überaus erfreut sei er, dass sich die Bandbreite der Schulsysteme in seiner Heimatstadt erweitert hat. Neben der sanierten Grund- und jetzigen Mittelschule gäbe es zusätzliche Bildungsmöglichkeiten an der Mädchenreal- und Berufsschule. „Leider ist es mir damals nicht gelungen, das Gymnasium nach Freilassing zu holen.“ Und dass die Bücherei aus ihrem Kellerdasein in ein attraktives Gebäude geholt worden sei, verbinde er mit einem herzlichen Dank.

Als Vorsitzender der FWG Heimatliste bedankte sich Bert Enzinger bei Ludwig Lindner für sein Bekenntnis zur Gruppierung und tatkräftigen Unterstützung. „Deine Meinung, lieber Ludwig, ist uns wichtig.“, versicherte er abschließend. Weiter wünschen ihm die Medien seiner Heimat zu seinem 94. Geburtstag alles erdenklich Gute, Gesundheit und weiterhin einen wachen Geist.

Braun

Quelle: BGland24.de

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