Freistaat fährt Finanzierung zurück

Drei weitere Gemeinden wollen in Ökomodellregion bleiben

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Taching - Die nächsten drei Jahre der "Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel" sind gesichert. Drei weitere Gemeinden haben jetzt dem Verbleib zugestimmt. 

Die ökologische Landwirtschaft in der Region stärken und sie den Verbrauchern näher bringen, das sind zwei zentrale Ziele der Ökomodellregion. Subventioniert wird das Projekt vom Freistaat Bayern, doch die Förderungen laufen in den kommenden Jahren aus, also sind die Gemeinden umso mehr gefragt. Am Mittwoch stimmte auch der Tachinger Gemeinderat zu, bis April 2022 Mitglied bleiben zu wollen und das Projekt zu finanzieren.

Vor kurzem stimmten auch Fridolfing, Petting und St. Leonhard am Wonneberg dem Verbleib zu. In Taching und St. Leonhard gab es zwei Gegenstimmen, in Fridolfing eine. Auf die Gemeinden kommen dabei jährlich vierstellige Beträge an Unterstützungskosten zu. Fridolfing, Kirchanschöring, Laufen, Petting, Saaldorf-Surheim, Taching, Teisendorf, Tittmoning, Waging und Wonneberg sind Mitglied. In Waging steht die weitere Zugehörigkeit am heutigen Donnerstagabend auf dem Programm der Gemeinderatssitzung. 

Mit Teisendorf und Laufen gibt es aber bereits zwei Kommunen, die im Jahr 2022 dann aus der Ökomodellregion aussteigen wollen. Hintergrund sind einerseits die steigenden Kosten, die auf die Gemeinden zukommen, andererseits gibt es im Berchtesgadener Land ein weiteres Projekt, die "Biosphärenregion" - im Gegensatz zur Ökomodellregion wird diese auch künftig vom Freistaat finanziert. 

xe

Rubriklistenbild: © lumix2004

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