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Wasserrettungsstationen müssen erhalten bleiben

Bärbel Kofler im Gespräch mit der Wasserwacht in Taching am See

v.l. Hans-Michael Weisky, Dr. Bärbel Kofler, MdB, Marcus Mayer, Wolfgang Aversamer (beide Wasserwacht Taching am See)
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v.l. Hans-Michael Weisky, Dr. Bärbel Kofler, MdB, Marcus Mayer, Wolfgang Aversamer (beide Wasserwacht Taching am See)

Die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes ist von vielen Seen und Freibädern in der Region nicht wegzudenken. Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler nahm deshalb dankend die Einladung des Vorsitzenden der Wasserwacht im Landkreis Traunstein Hans-Michael Weisky an, sich vor Ort in Taching am See über die aktuelle Situation der Wasserwacht im Landkreis Traunstein zu informieren.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Taching am See - Die Wasserwacht kümmert sich mit 19 Wasserwachtstationen und in vier Schwimmbädern um die Badenden, im Winter ist sie auch für Eisunfälle gewappnet, so Weisky.

In Taching steht am Strandbad unübersehbar die Hütte der Wasserwacht. Ortsgruppenleiter Wolfgang Alversamer stellte die Arbeit seiner „Wasserwachtler“ der Abgeordneten vor. Ungefähr 60 aktive Mitglieder gibt es aktuell bei der Tachinger Wasserwacht. Diese leisten erste Hilfe, versorgen Schnittwunden und Sonnenstiche.

In letzter Zeit kommt die Wasserwacht auf dem Tachinger See auch vermehrt Standup-Paddlern zur Hilfe, die manchmal den Wind unterschätzen und dann nicht mehr zu ihrem Ausgangspunkt zurückkommen. Unter anderem dafür steht der Wasserwacht ein Motorboot zur Verfügung, das in der Wasserwacht-Hütte am Strandbad untergebracht ist.

Wasserwacht auch bei Großschadensereignissen gefordert

Auch in Großschadensereignissen, wie Hochwasser, ist die Wasserwacht mit ihren speziellen Fähigkeiten oft sehr gefragt. „Bei uns sind selbst viele bei mehreren Organisationen aktiv, so sind viele Tachinger Feuerwehrleute auch bei der Wasserwacht. Dadurch können wir uns im Einsatz sehr gut absprechen und ergänzen“, so Alversamer.

Seepferdchen ist „wichtiger erster Schritt“

Alversamer und Weisky betonten die Wichtigkeit, dass Kinder schwimmen lernen. Die Wasserwacht bemühe sich hier, nach Kräften mit zu unterstützen: „Das Seepferdchen ist ein wichtiger erster Schritt. Wir appellieren immer an die Eltern, die Kinder auch nach der erfolgreich abgelegten Prüfung weiter regelmäßig unter Aufsicht schwimmen zu lassen um die Schwimmfähigkeit weiter auszubauen und zu sichern.“

Weiteres Thema war die Unterbringung der Wasserwacht in der Region. „Wichtig ist uns, dass wir unsere Wasserwacht-Stationen langfristig erhalten können. Hier in Taching ist leider die Wasserwachthütte dringend renovierungsbedürftig und der nötige Ersatzneubau stellt den Ortsverband und uns als Kreis-Wasserwacht vor große Herausforderungen. Wir sprechen da schnell von Summen im sechsstelligen Bereich, die wir finanzieren müssen“, so Weisky.

Einnahmen für Ortsgruppen brechen weg

Wegen der Pandemie sind im letzten und in diesem Jahr die Einnahmequellen für Ortsgruppen etwa durch Sommerfeste oder ähnliche Veranstaltungen weggebrochen. „Deshalb hoffen wir immer auf Spenden und sind in Kontakt mit den Kommunen, die sich vielerorts auch finanziell am Erhalt ihrer Wasserwachtstationen mit beteiligen“, so Weisky. Auch die Gemeinde Taching unterstütze die örtliche Wasserwacht immer sehr, so Wolfgang Alversamer.

Bärbel Kofler dankte ihren Gesprächspartnern für deren ehrenamtlichen Einsatz zur Sicherheit der vielen Badegäste im Sommer und wünschte der Wasserwacht alles Gute für die restliche Sommersaison.

Pressemitteilung Dr. Bärbel Kofler, MdB

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