Jagdpächter bei Taching am See

Vier Rehgeißen und ein Schmalreh tot gefunden - Hunde reißen weiter Wild

Taching am See - Ein Jagdpächter teilte bei der Polizeiinspektion Laufen mit, dass er in seinem Jagdrevier zwischen dem Ortsteil Gessenhausen und Langwied seit Februar 2020 bereits vier Rehgeißen und ein Schmalreh tot aufgefunden hat.

Die Tiere waren seinen Feststellungen zufolge von Hunden zu Tode gehetzt worden. Am 16. Juni befand sich nun auf einer Wildkamera ein Hund. An der gleichen Stelle wurden zuvor zwei Rehkitze abgelichtet.


Das unbeaufsichtigte Freilaufenlassen von Hunden in Jagdrevieren ist nach dem Bayerischem Jagdgesetz verboten und kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Hinweise zu einem im oben genannten Gebiet freilaufenden Hund und dessen Besitzer sind erbeten an den Jagdsachbearbeiter der Polizeiinspektion Laufen, Tel. 08682/89880.

Bereits Anfang Juni sorgte ein Fall bei Petting im Landkreis Traunstein für Aufsehen. Dort riss ein freilaufender Hund eine Rehmutter. Die Rehkitze wurden in einer anschließend groß angelegten Aktion gesucht. Bisher jedoch erfolglos. 


Anschließend kochte die Diskussion um die Leinenpflicht für Hunde wieder hoch. Auch in Kiefersfelden wurde ein Rehkitz durch einen Dalmatiner gerissen. „Solche Vorfälle sind natürlich traurig, beschämend und werfen kein gutes Licht auf den besten Freund des Menschen“, teilte Hunde-Physiotherapeut Andreas Klarl gegenüber chiemgau24.de mit.

fgr/Pressemeldung Polizei Laufen

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