Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Möglichkeiten in Taching vorgestellt

Gedankenaustausch zum Tenglinger Dorfladen: wie und von wem soll er geführt werden?

Die Gruppe ist überzeugt: Mit entsprechendem Engagement und einem guten Miteinander ist es möglich, praktikable Lösungen für den Dorfladen zu finden.
+
Die Gruppe ist überzeugt: Mit entsprechendem Engagement und einem guten Miteinander ist es möglich, praktikable Lösungen für den Dorfladen zu finden.

Eine Reihe interessierter Tenglinger folgte kürzlich dem Aufruf zu einer Zusammenkunft, um sich Gedanken zu machen, wie die Wiederbelebung des neuen Dorfladens im ehemaligen Raiffeisengebäude am besten gelingt.

Taching am See – Dafür hatte sich im Vorfeld eine Arbeitsgruppe aus den Gemeinderatsmitgliedern Dominik Mayr, Peter Seehuber und Werner Reith gebildet, die die Runde gemeinsam mit Bürgermeisterin Stefanie Lang zunächst über den momentanen Stand der Dinge und die weiteren Schritte informierte.

Anhand eines Planes wurden die Räumlichkeiten, die einzelnen Funktionen und noch mögliche Umbaumaßnahmen erläutert. Aufkommende Fragen von den Anwesenden konnte die Gruppe zufriedenstellend beantworten. Der wichtigste und am ausführlichsten diskutierte Punkt war: Wie und wer soll zur vollsten Zufriedenheit und mit großer Akzeptanz den Dorfladen führen?

Hierzu stellte Werner Reith mögliche Unternehmensformen vor. Unter anderem berichtete er vom Dorfladen in Flossing bei Mühldorf, der in Form einer Unternehmergesellschaft mit beschränkter Haftung geführt wird und seit rund zehn Jahren erfolgreich besteht.

Laut Reith gebe es auch die Möglichkeit, eine Genossenschaft zu gründen, in der sich jeder Bürger Tenglings ebenso mit einer finanziellen Einlage beteiligen könnte. „Bei einem erzielten Gewinn kann die Einlage beispielsweise mit einem Warengutschein verzinst werden.“ Sollte sich jedoch ein engagierter und motivierter Betreiber finden oder bewerben, wäre dies natürlich eine weitere Option, so Reith. Die Entscheidung für eine bestimmte Rechtsform ist in dieser Runde aber noch nicht gefallen. Grundsätzlich vertraten alle die Meinung, dass das Projekt „Dorfladen“ mit Nachdruck, Engagement und Zielstrebigkeit weiterzuverfolgen ist.

Abschließend ist mehrfach der Wunsch geäußert worden, dass sich noch mehr Tenglinger, vor allem auch die jüngere Generation, für das Thema Dorfladen interessieren und sich einbringen sollten. „Für den langfristigen Erfolg ist entscheidend, dass sich die Bürger ihrem Dorfladen verbunden fühlen.“

Denn hier geht es auch um die Begegnung zwischen Menschen und um die Pflege des Miteinanders. Wer im Dorfladen Tengling einkauft, soll nicht nur eine wertvolle Einkaufszeit und ein unvergessliches Einkaufserlebnis, sondern auch die regionalen Produkte und die Na(h)türlichkeit der Zulieferer erfahren.

Caruso