Pilzsammler findet Kadaver bei Taching am See

Wilderer schießt Reh an: Tier stirbt qualvoll

Taching am See - In der Nacht zu Sonntag schoss ein Unbekannter mit einem Kleinkalibergewehr auf ein Reh. Das Tier konnte noch fliehen, starb aber schließlich an seinen Verletzungen. Bereits vergangene Woche hatte es einen ähnlichen Fall gegeben.

Am Sonntag wurde die Polizei Laufen über eine Jagdwilderei im Gemeindegebiet Taching am See informiert. 

Demnach wurde dort in einem Waldstück zwischen Buchberg und Haunerting ein verendeter Rehbock aufgefunden, der offensichtlich mit einem Kleinkalibergewehr - möglicherweise aus einem Auto heraus - geschossen wurde. Die Tatzeit dürfte am Samstag in der Zeit zwischen 20 Uhr bis zum Folgetag circa 8 Uhr gewesen sein. 

Das verwendete Kaliber war offenbar zu schwach, sodass das Tier nicht sofort getötet wurde, sondern zunächst verletzt in den Wald flüchten konnte. Laut dem zuständigen Jagdpächter deutete das Verletzungsbild des Tieres darauf hin, dass es wohl noch einige Stunden gelebt haben muss, bevor es schließlich verendete. 

Der tote Rehbock wurde zufällig von einem Pilzsammler gefunden, der den Vorfall bei der Polizei meldete. 

Vergangene Woche wurde bereits über einen ähnlichen Fall im Bereich des Hochbergs bei Traunstein berichtet. 

Die Polizei Laufen bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen möchten sich bitte unter der Telefonnummer 08682/8988-0 bei der Polizeiinspektion Laufen melden. Vor allem Spaziergänger und Gassi-Geher könnten hier wichtige Feststellungen getroffen haben.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance/Felix Kästle

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