Nach Verdacht auf Algenplage

Badeverbot am Tachinger See aufgehoben

Algen Strandbad Tengling
+
Das Wasser am Strandbad in Taching ist rot gefärbt. Vermutlich wegen einer Algenplage.

Taching am See - Der Tachinger See ist ab heute (4. September) für die Öffentlichkeit gesperrt. Möglicherweise ist das Gewässer mit Blau- oder Rotalgen belastet.

Update, 8. September - Badeverbot aufgehoben


Entwarnung am Tachinger See: Es sei kein Rot- oder Blaualgenbefall im Wasser nachweisbar, teilte das Gesundheitsamt der Bürgermeisterin in Taching am See, Stefanie Lang, am späten Montagnachmittag zu dem Ergebnis einer am Montagvormittag entnommenen Probe mit. Nach derzeitiger Einschätzung könne der Badesee daher wieder umgehend freigegeben werden. Allerdings sollte eine tägliche Sichtkontrolle erfolgen. Die Gemeinde Taching sperrte ihre beiden Badestellen am vergangenen Freitagnachmittag kurzfristig, da sich bei einem Kontrollgang gezeigt hatte, dass sich das Wasser in Ufernähe an einigen Stellen deutlich erkennbar rot gefärbt hatte.

Da die Gemeinde nicht ausreichend beurteilen konnte, ob es sich bei dem roten Wasser um ein rein ästhetisches Problem oder um einen Algenbefall handelt, der auch eine gesundheitliche Gefahr für die Badegäste bedeuten kann, ließ sie vorsichtshalber sperren und informierte die zuständigen Behörden.


Nach dem Regen am Sonntagnachmittag waren die Verfärbungen schon wieder verschwunden. Dennoch blieb der Badebetrieb gesperrt, bis die Behörde die Unbedenklichkeit bescheinigte. Noch am späten Montagnachmittag entfernten die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde dann die Absperrbänder, womit das Baden an beiden Badestellen auch wieder erlaubt ist.

Caruso

Erstmeldung, 4. September

Der Tachinger See ist ab sofort für die Öffentlichkeit gesperrt. Dies teilte Stefanie Lang, Bürgermeisterin der Gemeinde Taching, chiemgau24.de in einem Telefongespräch mit. Konkret betroffen sind die Badestellen in Taching und Tengling.

Die Sperrung des Sees sei aber im Moment nur eine reine Vorsichtsmaßnahme, so die Bürgermeisterin. Es besteht der Verdacht, dass das Gewässer mit Blau-oder Rotalgen belastet ist. Die Sperrung gilt solange, bis Entwarnung gegeben werden kann.

Kommentare