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Vollsperrung der Staatsstraße wieder aufgehoben

Ausbau der Ortsdurchfahrt von Tengling abgeschlossen

Ausbau der Ortsdurchfahrt von Tengling abgeschlossen.
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Ausbau der Ortsdurchfahrt von Tengling abgeschlossen.

Am vergangenen Dienstag, 16. November fand die Abnahme der Bauarbeiten zum Ausbau der Staatsstraße St2105 in Tengling statt. Die Ortsdurchfahrt war über mehr als ein Jahr wegen der Erneuerung der Fahrbahn, der Sanierung kommunaler Versorgungsleitungen sowie der Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer komplett gesperrt. Jetzt konnten die Arbeiten abgeschlossen und die Vollsperrung mit einer Umleitung über Palling bzw. Törring und Tettenhausen aufgehoben werden. Etwa 2,2 Mio. Euro investierten die Gemeinde Taching am See und der Freistaat Bayern in die Verbesserung der Infrastruktur und vor allem die Verkehrssicherheit.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Tengling/Taching - In mehreren Gemeinderatssitzungen sowie Bürger- und Anliegerversammlungen wurde in den vergangenen Jahren die Planung einer neuen Straße in Tengling erörtert, diskutiert und letztendlich auch beschlossen. Nicht alle Wünsche und Forderungen konnten dabei vom zuständigen Staatlichen Bauamt in Traunstein als Straßenbaulastträger für die Staatsstraße erfüllt werden. Im Herbst des vergangenen Jahres starteten die Bauarbeiten in Höhe der See- und Weinbergstraße. Bis zum Wintereinbruch vor Weihnachten konnte ein Großteil der Versorgungsleitungen erneuert werden. Nach der Winterpause ging es mit der Erneuerung weiterer Leitungen Richtung Norden weiter. Gleichzeitig wurde der Ausbau der Staatsstraße mit den Gehwegen vorangetrieben.

Während die Anlieger in Tengling mit teilweise großen Einschränkungen den Baustellenbereich befahren konnten, musste der Durchgangsverkehr monatelang entweder über Palling oder Törring und Tettenhausen Umwege in Kauf nehmen. Letztendlich gab es jedoch keine Alternative zur Vollsperrung. Auch dass die Arbeiten etwas länger dauerten, als dies zu Beginn der Baumaßnahme erwartet worden war, konnte leider nicht vermieden werden. Im Neubauabschnitt der Fahrbahn wurden sämtliche Versorgungsleitungen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Betroffen waren vor allem Telefon und Breitband, Stromversorgung, Beleuchtung und Wasserleitungen. Auch die Straßenentwässerung wurde verbessert und von der Entwässerung der Gehwege und Privatflächen abgekoppelt. Für die Fußgänger und dabei vor allem die Schulkinder konnte im Bereich der Pizzeria eine Fußgängerampel errichtet werden. Im Bereich von Egart wurde noch während der Baumaßnahme umgeplant und der von der Gemeinde dringend geforderte Fahrbahnteiler realisiert. Hier hat sich schließlich das kontinuierlichen Engagement der Gemeinde über den Winter ausgezahlt.

Der Fahrbahnteiler soll vor allem den Schwerverkehr zu einer angemessenen Fahrweise bereits am Ortseingang zwingen. Auch archäologische Funde im Bereich der Kirchenmauer wurden während der Bauarbeiten freigelegt und dokumentiert. Letztendlich wurden sie wieder überbaut, was technisch nicht anders umsetzbar war, aber vom Landesamt für Denkmalpflege entsprechend begleitet wurde. Auf die Markierung der Mittellinie wurde in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde und der Polizei größtenteils verzichtet und nur dort aufgebracht, wo es aus Sicherheitsgründen wie bei der Fußgängerampel, den Fahrbahnteilern und der Linksabbiegespur zwingend erforderlich ist. Nachdem wegen der Ausbaumaßnahme einige Bäume beseitigt werden mussten, ist eine Nachpflanzung vorgesehen, die im kommenden Frühjahr hergestellt werden soll.

Nach der Abnahme der Bauleistungen waren alle am Bau Beteiligten mit dem Ergebnis sehr zufrieden und auch ein Stück erleichtert, dass das Werk vor dem Winter fertig gestellt werden konnte. Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit konnte die Umleitung aufgehoben und die Staatstraße wieder unter Verkehr gehen. Bürgermeisterin Steffi Lang und der verantwortliche Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Traunstein, Martin Bambach bedankten sich bei der Baufirma TTB aus Traunreut und dem Ingenieurbüro SAK aus Traunstein für die hervorragende Arbeit, aber auch bei allen betroffenen Anliegern für die Geduld und das Verständnis einer Großbaustelle über viele Monate.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

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