"Bei Hochbetrieb konnten viele einfach durchmarschieren"

Mit dem Vorbeischleichen an der Kasse zum See soll Schluss sein

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Das Kassenhäuschen wird mit eigener Schranke 40 Meter weiter in Richtung des Sees verlegt. 
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Taching - Der Zugang zum Tachinger See kann bei großem Andrang für die Kassierer etwas unübersichtlich werden - doch mit dem Vorbeischleichen an der Kasse soll bald Schluss sein.

Wer ist Badegast? Wer will ins Restaurant? Wer will auf den Campingplatz? Und wer kann all die Leute auseinanderhalten und die einen abkassieren und die anderen nicht? Die teils komplizierte Zugangssituation am Tachinger See soll der Vergangenheit angehören, vor allem weil sich auch viele an der Kasse vorbeischwindelten und ins Strandbad gingen ohne zu bezahlen. Die Pläne wurden am Donnerstag im Gemeinderat detailliert vorgestellt.

Das ändert sich

Das Kassenhäuschen wird zusammen mit einem Holztor 40 Meter weiter in Richtung des Sees verlegt und zwischen Straße und Wiese wird ein Zaun errichtet. Dadurch kann die Zufahrt zum Campingplatz unabhängig davon geregelt und überwacht werden. Auch dort wird eine Schranke gebaut. 

Durch das Verlegen des Kassenhäuschens an diese Kreuzung entsteht für den Campingplatz ein eigener, zweiter Zugang.

"Jeder der das Bad nutzt soll auch dafür zahlen. Dafür haben wir jetzt die Lösung", so Sepp Huber - denn, wie Christoph Wamsler berichtet: "Bei Hochbetrieb im Sommer konnten viele einfach so durchmarschieren. Der Kassier musste immer wieder Leute übersehen." Mit den Maßnahmen soll auch der Zugang zum See an sich ordentlicher werden. 

Auch alte Schranke bleibt um Rettungswege freizuhalten

Die jetzige Schranke wird aber trotzdem nicht abgebaut. Wenn der Andrang groß ist soll sie weiterhin zum Einsatz kommen um die Rettungswege frei zu halten: "Sonst fahren wieder manche mit dem Auto bis ganz hinunter und merken dann, dass sie nicht mehr umdrehen können", so Stefan Mayer. Gegen die Stimme von Christoph Wamsler wurde die neue Zugangssituation zum Tachinger See vom Gemeinderat beschlossen. 

Außerdem befasste sich der Gemeinderat mit der möglichen Neuplanung des gesamten Areals am See. Der Vorschlag von Wamsler wurde aber abgelehnt.

xe

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