Container-Terminal: Investoren wollen Teisendorf

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"Wir haben noch Kapazitäten", heißt es aus dem Container Terminal Salzburg.

Teisendorf - Nachdem der Container-Terminal Salzburg seine Zukunftspläne und das Landratsamt Berchtesgadener Land Verkehrsprognosen veröffentlichen haben, ist die Diskussion um ein Teisendorfer Terminal wieder aufgeflammt.

"Die Aussagen des CTS entsprechen den Ausführungen, die von unserer Seite bereits seit Monaten aufgegeben wurden", erklärte Klaus Richter von der Bürgerinitiative gegen das Terminal. "Leider wurden diese aber bisher nicht beachtet. In jedem Fall hat Salzburg auch für die nächsten Jahrzehnte ausreichend Kapazitäten."

Das bestätigte ein Sprecher des CTS gegenüber BGLand24. "Wir sind eines der erfolgreichsten Terminals in Österreich und verbessern uns ständig." Bis 2013 wollen die Verantwortlichen weitere Massnahmen zur Kapazitäten-Erweiterung ergreifen. Bis September soll es außerdem eine direkte Einfahrtsmöglichkeit aus Bayern geben. "Wir könnten uns außerdem räumlich zur Autobahn hin erweitern. Dort gehört uns eine Wiese, die wir aber nicht brauchen", so der Sprecher. Grundsätzlich hätte man aber Kapazitäten für ein weiteres Terminal.

Eine Aussage, die die Gegner seit Jahren propagandieren. "Dazu kommt ja noch, dass nach der Fertigstellung von Burghausen die bisher über Salzburg abgewickelten Mengen wegfallen. Dadurch wird für unsere Region noch mehr Kapazität frei", meint Richter.

Landrat Georg Grabner, Teisendorfs Bürgermeister Franz Schießl und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Thomas Birner, blasen in das selbe Rohr: "Vor drei Jahren hat sich das alles noch ganz anders angehört." Da habe Salzburg nach Kapazitäten in Bayern gesucht. Schießl erklärte, dass Salzburg damals sogar eine Studie mitfinanziert habe, die die Machbarkeit eines Teisendorfer Terminals belegen sollte. "So schnell dreht man sich, wenn Konkurrenz droht", sagte Grabner gegenüber BGLand24.

Die Investoren würden auf alle Fälle an dem Projekt festhalten, so Schießl. "Sie wissen, dass ein Meinungsbildungsprozess sein muss und man jahrelang Geduld braucht." Die hätten die Investoren, da das Terminal aus wirtschaftlicher Sicht sehr sinnvoll sei. "Der Standort hat Zukunft", so der Tenor.

Christine Zigon

Quelle: BGland24.de

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