Teisendorf zieht Bilanz

Nach der Schneekatastrophe: Jetzt werden die Kosten ersichtlich

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Foto vom 12. Januar aus Neukirchen am Teisenberg. Hier, auf 700 Metern Seehöhe, schlug der Winter besonders hart zu. 
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Teisendorf - Sechs Tage lang galt im Gemeindegebiet der Katastrophenfall wegen den Schneemengen - betroffen war vor allem Neukirchen. Wie hoch liegen die Kosten?

Vom 10. bis 16. Januar 2019 galt im Gemeindegebiet von Teisendorf der Katastrophenfall, um den Schneemassen Herr zu werden. Am Montag zog der Gemeinderat eine erste Bilanz, wie viel Arbeit und wie viele Kosten in diesen Tag angefallen sind. Eine genaue Kostenberechnung gibt es noch nicht, doch im Haushalt für 2019 wurde jetzt der Betrag von 100.000 Euro eingestellt, um die Kosten während des Katastrophenfalls abzudecken. Ein Großteil könnte rückerstattet werden.

650 Arbeitsstunden der sieben Bauhofarbeiter

"Das geht von gerissenen Schneeketten, über Reparaturen an den Einsatzfahrzeugen bis zu den Anschaffungskosten für Schneeschaufeln", so Hauptamtsleiter Johann Thanbichler gegenüber BGLand24.de. Auch Bauunternehmen, Landwirte und Fuhrunternehmer mussten bezahlt werden, die der Gemeinde mit ihrem Fuhrpark und ihrer Ausrüstung unter die Arme griffen. Inbegriffen sind auch die Überstunden, die die sieben Arbeiter des Teisendorfer Bauhofs leisteten. 650 Arbeitsstunden wurden in der Woche des Katastrophenfalls geleistet.

Besonders Neukirchen war betroffen

Der Großteil des Teisendorfer Gemeindegebiets liegt auf etwa 500 Meter Seehöhe und war damit von den Schneefällen nicht all zu schwer betroffen. Einsätze des Bauhofs und der Räumdienste waren dort natürlich trotzdem nötig, doch der Katastrophenfall für Teisendorf wurde letztlich wegen Neukirchen ausgelöst. Der Ortsteil liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel und wurde umso härter getroffen. Manche Weiler in der Neukirchner Umgebung waren gar über Tage von der Außenwelt abgeschnitten

xe

Quelle: BGland24.de

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