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Terminalgegner intensivieren Öffentlichkeitsarbeit

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Teisendorf - Die Terminalgegner in Teisendorf haben nun begonnen, mit großen Transparenten ihre Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren.

Wie Klaus Richter, der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen ein Containerterminal in Teisendorf, bei der Präsentation der ersten Transparente erläuterte, sollen die Transparente helfen, dem Marktgemeinderat, dem Bürgermeister, sowie allen anderen Terminalbefürwortern die Ernsthaftigkeit der Haltung von Grundbesitzern und Anwohnern zu verdeutlichen.

Offenbar, so Richter, nähmen die Adressaten der neuen Transparente die Argumente der Terminalgegner immer noch nicht Ernst. Anders sei es nicht zu erklären, dass das Verfahren zur Errichtung eines Containerterminals in Teisendorf noch immer nicht gestoppt sei. Richter erinnerte daran, dass weiterhin sechs von neun, von den aktuellen Terminalplänen betroffene, Grundstückseigentümer, den Verkauf ihrer Grundstücke ablehnten. Damit müsste die Planungen für ein Terminal eigentlich beendet sein.

Er erinnerte außerdem an die Gemeinde Saaldorf-Surheim, wo bei einer ähnlichen Ausgangslage schon nach wenigen Wochen die dortigen Überlegungen zur Errichtung eines Containerterminals von Gemeinderat und Bürgermeister „beerdigt“ worden wären. „Fast drei Jahre nach dem Grundsatzbeschluß des Marktgemeinderates Teisendorf gibt es nur von einem Grundbesitzer eine positive Absichtserklärung“, so Richter kopfschüttelnd. Dabei sei dieser Grundsatzbeschluß des Marktgemeinderat mit der Verfügbarkeit der benötigten Grundstücke verknüpft gewesen.

Selbst wenn es mit der Verfügbarkeit der Grundstücke in ähnlichem Tempo wie bisher weitergehe, sei mit einer Erfüllung der vom Gemeinderat damals beschlossenen Grundlage erst in rund 20 Jahren zu rechnen. Er glaube nicht, dass ein potentieller Investor so lange warten wolle, Richter selbst hält diese Option aber für ausgeschlossen, weil die sechs nicht verkaufswilligen Grundbesitzer auch weiterhin zu ihrer eindeutigen Haltung stünden.

Der Terminalgegener bekräftigte, dass es den Terminalbefürwortern bis zum heutigen Tag nicht gelungen sei, einen regionalen Bedarf für ein Containerterminal in Teisendorf zu belegen. Außerdem gebe es mit dem Containerterminal im nahen Salzburg ein sehr leistungsfähiges Terminal mit großen Kapazitätsreserven. Zudem werde in naher Zukunft ein weiteres Containerterminal in Burghausen errichtet.

Richter hofft, dass die Transparente den Terminalbefürwortern helfen, ihren bisherigen Standpunkt zu überdenken und die Terminalpläne in Teisendorf endlich „eingestampft“ werden. „Damit die betroffenen Grundstückbesitzer endlich wieder ruhig schlafen können“, so Richter abschließend.

Pressemitteilung Grüne Teisendorf

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