Auf die Plätze, fertig.... rasenmähen! 

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Tettenhausen - Bei der 5. Auflage des Rasenmäher-Rennens auf der Kiesgrubenwiese war neben rasanten Fahrten auch Geschicklichkeit gefordert. Das Dorf stand Kopf: 

Die Zuschauer, Teilnehmer und der Rasenmäher-Club Tettenhausen mit dem 1. Vorsitzenden, Martin Obermayer, waren gleichermaßen hochzufrieden, denn die fünfte Auflage des Rasenmäher-Rennens auf der Kiesgrubenwiese in Tettenhausen hat wieder gehalten was sie versprochen hat: Spaß und Spannung für Groß und Klein und Alt und Jung. Dazu hat die gesamte Dorfgemeinschaft einen Beitrag geleistet hat, die voll hinter ihrem Club steht, der in erster Linie gegründet worden ist, um Spaß zu haben. Im Vordergrund stand aber neben Geschicklichkeit auch der souveräne Umgang mit dem Fahrzeug, der allerhand Übung und technisches Interesse voraussetzt.

Die Freude steht Franz Steubl aus Kirchanschöring und Philip Gschwendner aus Saaldorf ins verschwitzte Gesicht geschrieben, als sie im Ziel ihre Helme abnehmen. In der letzten Runde waren sie erbitterte Konkurrenten. Beide reizten ihre Aufsitzrasenmäher bis zum Äußersten aus. Am Ende hatte Franz Steubl aber die Nase vorn und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen, um den bis dahin mächtig gewetteifert wurde.

Heiße Reifen beim Rasenmäher-Rennen in Tettenhausen

Steubl gewann den Lauf mit seinem Rennboliden in den er sehr viel Zeit, Material und Kreativität investiert hat. Während des gesamten Wettkampfs traten immer zwei Rennfahrer gegeneinander an, um ihre Fähigkeit zu messen. 

Das Gras wurde geschont

Es ging aber gar nicht dem Gras an den Kragen: Was den Bulldog-Rasenmähern eigentlich zum Opfer fiel, war die eine oder andere Slalomstange, die im Parcours umfahren werden musste und viel Wendigkeit verlangte. Das Umfahren eines Rondells im Rückwärtsgang und das Überqueren einer Wippe gelangen den meisten Fahrern fast noch ebenso mühelos, wie das Pflücken von Blumen bei vollem Tempo. 

Schwieriger wurde es in der Geschicklichkeitsrunde, als in rasanter Fahrt ein mit Wasser gefüllter Luftballon abgestochen werden sollte. Der entsprechende Piekser erfolgte mit einer spitzen Schraube, die am Helm des Fahrers befestigt war. Da kam es beim einen oder anderen Flitzer zu mehreren Versuchen, ehe er sich über die kleine Erfrischung an diesem doch sehr heißen Sonntagnachmittag freuen durfte.

Der zweitplatzierte Philip Gschwendner fuhr zum ersten Mal bei diesem ungewöhnlichen Wettkampf mit: „Meine Freundin Maria, die begeistertes Mitglied bei den Tettenhausener Rasenmäherfreunden ist, hat mir die Sportart schmackhaft gemacht und mich zum Mitmachen bewegt“. 

Als der Startschuss im kleinen Finale fiel herrschte gespannte Erwartung, denn gleich zwei Lokalmatadoren aus Tettenhausen kämpften um Platz drei: Peter Stief und Christoph Schustermann. Mächtig angefeuert vom Publikum, lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich zugunsten von Christoph Schustermann ausging. Im Anschluss an das Rennen gab es noch eine traditionelle Siegerehrung mit Treppchen und Sekt. 

Anna Caruso

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