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Begeistert über Engagement der Jungen und Mädchen

24-Stunden-Übungen der Jugendfeuerwehren der Stadt Tittmoning

Brandbekämpfung bei der Waldbrandübung am Leitgeringer See.
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Brandbekämpfung bei der Waldbrandübung am Leitgeringer See.

„Es ist einfach super, wenn so zahlreiche Jugendfeuerwehrmitglieder mit so viel Freude bei der Sache sind“. Der 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Tittmoning, Erwin Hirschpoltner, zeigte sich bei der Abschlussbesprechung des sogenannten „24-Stunden-Übungstages“ begeistert über das Engagement der Jungen und Mädchen der fünf Tittmoninger Feuerwehren. „Egal ob in der Führungsebene der Feuerwehren oder auch schon in der Jugendarbeit – Mich macht es stolz, wenn alle Feuerwehren so zusammenarbeiten!“.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Tittmoning - An diesen zwei Tagen war für die Nachwuchsfeuerwehrkräfte aber auch einiges geboten worden. Die Feuerwehrhäuser in Asten, Kay, Kirchheim, Tittmoning und Törring „verwandelten“ sich am vergangenen Wochenende in „ständig besetzte“ Feuerwachen von denen zu den geplanten – aber vorher natürlich noch nicht bekannt gegebenen - Übungseinsätzen ausgerückt werden musste. In den jeweiligen Gerätehäusern zu übernachten, stellte natürlich auch eine besondere Motivation für den Feuerwehr-Nachwuchs dar. Insgesamt 50 Mädchen und Jungen, sowie rund 30 Ausbilder waren dann auch bei den Übungseinsätzen sehr gefordert.

Es dauerte dann auch nicht lange, bis die erste Alarmierung in den Feuerwehrhäusern eingegangen ist. Auf dem Gelände der Firma Brückner in Abtenham löste die automatische Brandmeldeanlage aus. Die erst eintreffende und für das Gebiet auch zuständige Feuerwehr Kirchheim traf dann auch als erstes an der Einsatzstelle ein. Wie sich bei der Erkundung durch den Einsatzleiter herausstellte, handelte es sich jedoch um einen geplanten Fehlalarm und die nachgeforderten Einsatzkräfte aus Asten, Kay, Tittmoning und Törring mussten daher nicht mehr eingreifen. Geboten wurde ihnen dann jedoch noch ein besonderes Erlebnis. Der Pyrotechniker Werner Horak präsentierte verschiedene Stadien von Explosionen. Der dabei entstehende Feuerball und die Zerstörungskraft beeindruckte dann doch sehr.

Hohes „Einsatzaufkommen“ im Stadtgebiet

In den nächsten Stunden nahm dann das „Einsatzaufkommen“ im Tittmoninger Stadtgebeit sehr zu. Teilweise jede Jugendfeuerwehr selbstständig oder auch mit mehreren gemeinsam mussten mit ihren Ausbildern und Kommandanten mehrere Lagen meistern. Das breite Spektrum reichte von dem Entfernen einer Ölspur beim Tittmoninger Sportplatz, einem Kleinbrand in der Lanzinger Kiesgrube, einem Verkehrsunfall bei Törring bis zu einer Vermisstensuche im Wald bei Ollerding. In Kirchheim musste ein Holzarbeiter bei einem landwirtschaftlichen Unfall befreit werden und in Biering ein Hüttenbrand gelöscht werden. Wie man eine Straße richtig gegen den fließenden Verkehr absichert und auslaufende Flüssigkeiten bei einem Verkehrsunfall gebunden werden, lernte man in Hörzing. In den frühen Morgenstunden musste auch noch eine verletzte Person aus dem Ponlachgraben gerettet werden. In den Einsatzpausen konnten die Jugendlichen dann ihr Können mit einem Feuerlöscher bei einem Feuerlöschtrainer, beim „Schlauchkegeln“, Zielspritzen oder den Fahrten mit der Tittmoninger Drehleiter beweisen.

Den Abschluss bildete dann ein angenommener Waldbrand am Leitgeringer See. Hier waren wieder alle fünf Feuerwehren gefordert. Zur Darstellung des Brandes und der Rauchentwicklung wurde auch hier wieder professionelle und natürlich ungefährliche Pyrotechnik eingesetzt. Nach der Erkundung der Einsatzstelle galt es die eingesetzten Kräfte richtig zu koordinieren. Aus dem Leitgeringer See wurde mittels dreier Tragkraftspritzen das Löschwasser entnommen. Ihr Können bewiesen die Jugendlichen dann beim Kuppeln der Saugschläuche, beim Verlegen der Schlauchleitungen durch teilweise unwegsames Gelände und natürlich bei der Brandbekämpfung. Unterstützt wurden sie durch ihre erfahrenen Gruppenführer und Ausbilder.

Großes Lob an Karlheinz Mayer

Der Jugendwart der Feuerwehr Tittmoning, Karlheinz Mayer, hat den „Stein ins Rollen gebracht“, um diese gemeinsamen Tage abhalten zu können. Kommandant Hirschpoltner würdigte dann auch die Arbeitsleistung aller Verantwortlichen. Ein besonderes Lob ging natürlich an den Leiter der Tittmoninger Jugendfeuerwehr: „Wie beim Mayer Karlheinz sämtliche Fäden zusammen liefen und was er geleistet hat, das war schon eine hervorragende Sache. Aber Qualitätsarbeit sind wir natürlich von ihm gewohnt“, erwähnte der Tittmoninger Kommandant schmunzelnd. Dieses Lob konnte auch der Tittmoninger Bürgermeister, Andreas Bratzdrum bestätigen.

„Wichtig war uns, dass die Jugendlichen Spaß bei der Feuerwehr haben“, so Jugendwart Karlheinz Mayer. „Auch lernt sich der Nachwuchs der verschiedenen Stadtfeuerwehren so untereinander gut kennen. Gemeinsam mit der Ausbildung bildet dies dann eine hervorragende Basis wenn im späteren Feuerwehrleben zu Ernstfällen wie Bränden oder technischen Hilfeleistungen ausgerückt werden muss.“ Wahrhaft donnernden Applaus gab es zum Abschluss von allen Teilnehmern, als Bürgermeister Bratzdrum die Jugendfeuerwehrler fragte, wie sie mit den Übungstagen zufrieden waren. Ganz besonders freute es das Stadtoberhaupt, dass alle beim „Gemeinschaftserlebnis Feuerwehr“ so zahlreich und motiviert mitgemacht haben: „Die Stadt Tittmoning braucht engagierte Feuerwehrfrauen und -männer. Als Jugendfeuerwehr macht ihr die beste Werbung für dieses wichtige Ehrenamt! Sagt es Euren Freunden weiter, wie „cool“ die Feuerwehr ist, damit dieses wichtige Ehrenamt weiterhin gestärkt wird!“.

Pressemitteilung Thomas Pfeffer

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