Nun schon drei Kandidaten für die Wahl

"Zuhören, ernst nehmen, umsetzen": Wird Danninger Bürgermeisterin?

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Fraktionskollegin Maria Kellner (rechts) gratuliert Danninger zur Wahl. Neben 21 Mitgliedern der Freien Wählern kamen mindestens nochmal so viele interessierte Bürger zur Aufstellungsversammlung am Mittwochabend in den Braugasthof. 

Tittmoning - Wer wird im März 2020 zum neuen Bürgermeister gewählt? Das Feld der Kandidaten hat sich nun auf drei erweitert: die Freien Wähler haben Barbara Danninger nominiert. 

Zuverlässigkeit, Leidenschaft, Erfahrung und mit "wahnsinnig viele Ideen, aus denen man schöpfen kann" - so beschrieben ihre Stadtratskollegen der Freien Wähler Barbara Danninger bei der Aufstellungsversammlung und wählten die 54-Jährige dann ohne Gegenstimme zur Bürgermeisterkandidatin. Danninger ist nun die dritte Kandidatin im Rennen um die Nachfolge von Konrad Schupfner, der bei den nächsten Wahlen nicht mehr antreten wird. Für die SPD kandidiert Dirk Reichenau, für die CSU Andreas Bratzdrum.


Barbara Danningers "Vision für Tittmoning"

"Meine Vision für Tittmoning: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sollen sich wohl fühlen, gut wohnen, mit Freizeitmöglichkeiten, Sozialeinrichtungen und Arbeitsplätzen", so Barbara Danninger. Vieles davon sei schon umgesetzt, "aber so soll es auch in 30 Jahren noch sein". Die Krankenschwester will sich daher für neue Baugrundstücke für Familien und eine "vernünftige Innenentwicklung" einsetzen. Danninger spricht von "gesundem Wachstum statt Stillstand".


Danninger machte sich in Tittmoning bisher vor allem mit Dreierlei einen Namen: der Organisation des Barbaramarktes, Chorleitungen und Führungspositionen beim Kolping-Verband. Im Stadtrat ist die Kandidatin der Freien Wähler Beauftragte für die Verkehrssicherheit und Mitglied im Finanzausschuss. Auch in der Landwirtschaft war Danninger schon tätig: "Die Leistung der Landwirtschaft muss von der Bevölkerung auch honoriert werden. Und ich stehe zur Ökomodellregion."

Danninger will fixe Bürgermeister-Sprechstunde im Rathaus

"Zuhören, ernst nehmen, aber auch Umsetzen", beschreibt Barbara Danninger ihre Rolle als mögliche Bürgermeisterin. Sie will eine fixe Bürgermeister-Sprechstunde im Rathaus einführen und auch in den Ortsteilen zu Gesprächsrunden laden: "Das Miteinander ist mir eine Herzensangelegenheit." Die Unterstützung ihrer Fraktion hat sie schon mal: "Tittmoning braucht eine kreative, gestaltende Managerin und keine verwaltende Managerin", so Stadtrat Albert Schauer. 

xe

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