Nachdem es 2017 aussah "wie im Nahkampfgebiet"

Silvestermüll: Das angedrohte Böller-Verbot zeigte wohl Wirkung

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Tittmoning - 2017 herrschte am Neujahrstag ein Saustall am Stadtplatz, kurz vor Silvester drohte Bürgermeister Schupfner deshalb mit konkreten Konsequenzen - wohl mit Erfolg.

Einen Antrag "das Schießen im Altstadtgebiet einzuschränken" wollte Konrad Schupfner in den Stadtrat bringen, falls "es wieder so ausartet und sich der Unrat in Mengen stapelt" - mit dieser Androhung in der Südostbayerischen Rundschau machte der Bürgermeister am Samstag von sich reden. Soweit wird es nun aber nicht kommen.

"Es war dieses Mal nicht so krass wie im letzten Jahr", so Schupfner im Gespräch mit chiemgau24.de: "Nach meinem Eindruck war es spürbar weniger Müll. Letztes Jahr hat es ja noch ausgeschaut wie in einem Nahkampfgebiet. Aber heuer waren es nur noch ein paar Häuferl am Rande", so der Bürgermeister, der sich im Rahmen der "Kripperlroas" am 1. Januar ein eigenes Bild der Lage machte.

Ganz vom Tisch ist das Thema aber dennoch nicht: "Ich werde dem Stadtrat informell berichten und die Meinungen der anderen einholen." Der Silvestermüll am Neujahrstag brachte einige Stadtratsmitglieder in der ersten Sitzung 2017 noch in Rage: "So kann es nicht mehr weitergehen", zog Schupfner damals noch sein Fazit. Auch Albert Schauer sprach von einem "Wahnsinn" und einem "beschämenden" Bild, das der Stadtplatz abgab. 

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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