Stadtrat beschließt Konsequenzen

Was tun bei diesen fünf Tittmoninger Raser-Hotspots?

Tittmoning - Fünf neuralgische Punkte um Tittmoning wurden ausgemacht, an denen viele Autofahrer oft besonders aufs Gas steigen. Wie sollte dort am besten dagegen vorgegangen werden?

Ute Sesselmann und Gottfried Ganisl sind überzeugt: Die Geschwindigkeitsanzeigen am Straßenrand mit Smiley wirken. Sie seien sogar so gut, dass man sie an bestimmten „Raser-Hotspots“ dauerhaft und langfristig installieren sollte. „Viele haben uns auch aus eigener Erfahrung gesagt, dass sie bei den Geschwindigkeitsanzeigen eher abbremsen“, so Sesselmann in der Stadtratssitzung am Dienstag, 1. Dezember.

Geschwindigkeitsanzeigen für fünf Stellen um Tittmoning

Nach dem Antrag der „mitBürger“-Fraktion beschloss der Stadtrat einstimmig, an fünf Stellen jeweils nacheinander für zwei Monate Geschwindigkeitsanzeigen mit Verkehrszähler aufzustellen. Liegen die Ergebnisse von der ersten Stelle vor, soll darüber bei der nächsten Gelegenheit im Stadtrat diskutiert werden - auch ob eine dauerhafte Installation sinnvoll ist. Die fünf Stellen sind die Durchfahrt von Ramsdorf (TS16), die Durchfahrt von Oberwiesmühl (St2105), die TS52 durch Laufing, die TS10 durch Asten und die TS28 durch Törring.

Durch Ramsdorf wird so gerast. Ich weiß, dass die Polizei bei ihren Schwerpunktkontrollen dort Kasse macht“, bestätigte Barbara Danninger das Problem. Thomas Brauner und Annemarie Dandl betonten dagegen die Wichtigkeit von Kontrollen durch Polizei und Kommunale Verkehrsüberwachung - „damit das Fehlverhalten auch direkt sanktioniert wird“, so Dandl. Auch in den Augen von Bürgermeister Andreas Bratzdrum sind Maßnahmen an den fünf Punkten „zweifellos notwendig“, jedoch sah er ein dauerhaftes Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigen skeptisch: „Ich warne vor einem gewissen Gewöhnungseffekt. Das kennt man ja aus eigener Erfahrung, dass die Wirkung dann verflacht.“

xe

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte

Kommentare