Aus dem Stadtrat

Wie geht es weiter mit dem "Schlangenweg"?

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Tittmoning - Der Ausbau des "Schlangenwegs" beschäftigte am Dienstagabend erneut den Stadtrat. Wofür sich das Gremium entschieden hat und wie die Erweiterung aussehen könnte:

Bereits seit einigen Jahren wird in Tittmoning über den Ausbau des sogenannten "Schlagenwegs", der an der Gaisbergstraße beginnt und auf Höhe der evangelischen Kirche in die Laufener Straße mündet, diskutiert. Ursprünglich war angedacht, dass der schmale Weg auf eine Mindestbreite von zwei Metern erweitert wird, um so die Förderung der Regierung von Oberbayern zu bekommen und zukünftig genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Doch die Kosten von rund 120.000 Euro waren den Bürgern zu hoch. Sie lehnten einen solchen grundlegenden Ausbau mehrheitlich ab.

Auch war es der Stadt zunächst nicht möglich, den benötigten Grunderwerb zu sichern. Doch zwischenzeitlich lenkte die Regierung von Oberbayern ein und bewilligte die Fördergelder auch für einen bestandsorientierten Ausbau. Demnach muss der Weg nun lediglich eine Mindestbreite von einem Meter erreichen. In einem ersten Schritt veranschlagte die Stadt Kosten von 70.000 Euro für das Projekt. Die Zuwendung würde somit 42.000 Euro betragen. Wie von Seiten der Stadt zu erfahren war, sei dies aber erst eine sehr grobe Kostenschätzung.

Ute Sesselmann (mitBürger) meinte daher, dass 70.000 Euro nach wie vor zu viel sei und dass andere Projekte eine höhere Priorität hätten. Dem schloss sich auch Maria Kellner (FW) an. Bürgermeister Konrad Schupfner dazu: "Wir wollen ja auch erst einmal die Kosten ermitteln, bevor wir weiterplanen können." Der Fokus liege darauf, eine möglichst kostengünstige Lösung zu finden. Josef Wittmann (SPD) nutzte die Gelegenheit, um auf die ehemals "wichtige Funktion des Traditions-Fußwegs" aufmerksam zu machen. "Ursprünglich sind die Leute über diesen Weg zur Kirche gegangen. Deswegen ist es wichtig, dass wir ihn nicht verkommen lassen."

Einstimmig entschied sich das Gremium dafür, dass man den bestandsorientierten Ausbau des "Schlangenwegs" beabsichtige.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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