Ein Sommerabend mit Harmoniemusik

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Tittmoning -  Im Rahmen des Musiksommers zwischen Inn und Salzach gastiert am Samstag, den 2. August, ab 20 Uhr die Fürstlich Löwensteinische Hofmusic im Burghof Tittmoning:

Im 18. Jahrhundert krönte sie das kulturelle Leben an den Fürstenhöfen Österreichs, Süddeutschlands und Böhmens: die sogenannte Harmoniemusik. Dieser Wohlklang entsteht aus dem Spiel von sechs bis acht Blasinstrumenten – nämlich Oboe, Klarinette, Horn und Fagott. Blech und Holz erzeugen eine höfische Eleganz, die den Zuhörer sogleich in ihren Bann zieht. Die Musiker der Fürstlich Löwensteinischen Hofmusic wollen dieses musikalische Erbe Süddeutschlands lebendig halten. Seit vielen Jahren forschen sie in Bibliotheken und Archiven und recherchieren dort nach „vergessenen“ Werken, deren harmonische Schönheit sie in bayerischen Schlössern und Klöstern erklingen lassen. Regelmäßig ist die Fürstlich Löwensteinische Hofmusic beim Musiksommer zwischen Inn und Salzach zu Gast.

Das Ensemble der Fürstlich Löwensteinischen Hofmusic besteht aus Dmitrij Haritonov, Gabi Rossberger (Oboe), Hans Ernst, Harald Rossberger (Klarinette), Peter Ternay, Simon Zehentbauer (Horn) sowie Ellen Hennen, Hans-Peter Vogel (Fagott). Für die „Burghofserenade“ in Tittmoning haben sie ein besonderes Programm zusammengestellt: Johann Baptist Schiedermayr (1779-1840) Harmoniemusik; Franz Christoph Neubauer (1760-1795) Sextett; Antonio Rosetti (1750-1792) Parthia; Carl Friedrich zu Löwenstein (1781-1852) Harmoniemusik Nr. 4; Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791) „Don Giovanni“ KV 527, arr. Franz Heinrich Ehrenfried (1747-1828).

Johann Baptist Schiedermayr stammt aus Münster bei Straubing, erhielt seine musikalische Ausbildung in den Klöstern Windberg und Oberaltaich, sowie am kurfürstlichen Seminar in Straubing bei Thaddäus von Dürnitz. Nach Stationen in Passau und Schärding am Inn avancierte er zum Domorganisten und Theaterkapellmeister in Linz. Franz Christoph Neubauer und Antonio Rosetti sind die bekanntesten Vertreten jener böhmischen Musikanten, die ihre Heimat verlassen haben, um ihre Kunst an bayerischen Adelshöfen und Klöstern anzubieten. Carl Friedrich zu Löwenstein unterhielt auf seinem Schloss ein eigenes Orchester, für dessen Bläser er zahlreiche Harmoniemusiken komponiert hat. Gängige Praxis im 18. Jahrhundert war es, ganze Opern für Bläser zu arrangieren. Franz Heinrich Ehrenfrieds selten zu hörende Fassung von Mozarts „Don Giovanni“ rundet das Konzert ab.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Tittmoning, Tel. 08683/7007-10,tourist-info@tittmoning.de, Inn-Salzach-Ticket, Tel. 01805/723636, www.inn-salzach-ticket.desowie bei allen Vorverkaufsstellen von Inn-Salzach-Ticket.

Pressemeldung Stadt Tittmoning

Rubriklistenbild: © Stadt Tittmoning

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