Bei Grassach

Einschleifer für Verkehr freigegeben - Einweihung mit Wermutstropfen

Verkehrsfreigabe und Eröffnung den neuen Einschleifer, der die beiden Staatsstraßen St2105 und St2106 bei Grassach verbindet.
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Verkehrsfreigabe in Grassach: Gemeinsam durchschnitten das Band: (v.li.n.re.) Niels Dahlschen (SAK), Johannes Guggelberger und Helwig Falch (beide Swietelsky), Hans Althammer (SAK), Tittmonings Zweite Bürgermeisterin Barbara Danninger, der ehemalige Bürgermeister Konrad Schupfner, Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum, Peter Maltan vom Staatlichen Bauamt Traunstein und Dritter Bürgermeister Dirk Reichenau.

Tittmoning - Ein neuer Einschleifer verbindet die beiden Staatsstraßen St2105 und St2106 bei Grassach.

Die Meldung im Wortlaut:


Nach vier Monaten Bauzeit wurde die Maßnahme am Mittwochnachmittag, den 23. September, für den Verkehr freigegeben. Sie soll belastenden Schleichverkehr beenden, die Verkehrssicherheit erhöhen und Durchgangsverkehr in Kay und Tittmoning reduzieren. Die Kosten für die neue Verbindung der beiden Staatsstraßen in Höhe von 750.000 Euro trägt der Freistaat Bayern.

In Anwesenheit der drei Tittmoninger Bürgermeister, der Grundstücksabtreter Mitterer und Stockhammer sowie von Vertretern der Firmen Swietelsky Bau und Ingenieursgesellschaft SAK verlieh Peter Maltan vom Staatlichen Bauamt Traunstein in Vertretung seines Kollegen Martin Bambach und auch im Namen des Bereichsleiters Christian Rehm seiner Freude Ausdruck, die Verbindungsrampen dem Verkehr übergeben zu dürfen.


Die neue Verbindung werde der gefährlichen und belastenden Nutzung der Schleichwege über Grassach und Mooswinkeln ein Ende setzen und damit auch riskante Linksabbiegevorgänge unnötig machen. Einfädelspuren zu den neuen Einschleifern sorgten zusätzlich für Sicherheit. Maltan dankte den beteiligten Firmen für die zügige Durchführung der Maßnahme ohne Vollsperrung innerhalb von knapp vier Monaten und verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass die neue Verkehrsführung gut angenommen werde.

Entlastung der Gemeindeverbindungsstraße und Reduzierung des Durchgangsverkehrs

Wie sein Vorredner ging anschließend Tittmonings Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum auf die lange Vorgeschichte dieser „lang ersehnten“ Baumaßnahme ein und würdigte die Rolle seines Vorgängers im Amt, Konrad Schnupfner, der zur Einweihung ebenfalls erschienen war. Dessen Anregung und Initiative gleich bei seinem Amtsantritt 2008 habe man die neue Verbindung zwischen den Staatsstraßen zu verdanken. Neben einer Entlastung der kleinen Gemeindeverbindungsstraßen bei in Grassach, Mooswinkeln und Lobing verspreche man sich von der neuen Verkehrsführung auch eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs über den historischen Stadtplatz in Tittmoning sowie durch die Ortsdurchfahrt in Kay.

Doch ein Wermutstropfen besteht...

In die Freude über die erhofften positiven Auswirkungen mische sich allerdings ein Wermutstropfen, so Bratzdrum. Mit dem Verfahren zur Errichtung des Zwischenlagers im Inneren der östlichen Schleife könne die Stadt als „Noch-Grundstückseigentümer“ nicht einverstanden sein. Auch wenn für ihn angesichts diverser rund um Tittmoning geplanter Baumaßnahmen die Notwendigkeit eines solchen Zwischenlagers „absolut verständlich und nachvollziehbar“ sei, hätte das Straßenbauamt die Stadt frühzeitig über die Art des Ausbaus an dieser Stelle informieren müssen. Für den von Teilen des Stadtrates geäußerten Unmut habe er daher Verständnis. Die Stadtratssitzung am 6. Oktober werde sich nochmals mit diesem Thema befassen.

Pressemitteilung Stadt Tittmoning

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