"Silvester war noch nie so gesittet"

Erstmals Raketenverbot in der Altstadt: Tittmoning zieht Bilanz

Tittmoning - Es war ein erster Versuch, doch er scheint geglückt: Auf der Burg und am Stadtplatz wurde an Silvester ein Raketenverbot verhängt. Im Stadtrat scheint man sehr zufrieden damit.

"Ich muss wirklich ein Lob für die Böllerverordnung aussprechen. Silvester war noch nie so gesittet wie voriges Jahr", stellte Dirk Reichenau in der Stadtratssitzung am Dienstag fest. Von der Stadtverwaltung war das Raketenverbot als Testballon gedacht, das man 2020 womöglich wieder verhängen wird. "Ich hoffe, dass das heuer wieder so gemacht wird", so Reichenau. 


Verbesserungsbedarf sieht Bürgermeister Konrad Schupfner trotzdem: Damit die Tittmoninger an Ort und Stelle ihren Silvester-Müll gleich entsorgen können, wurden zwei Container aufgestellt. Doch davon wussten viele anscheinend nichts. "Wir müssen noch besser darauf hinweisen, dass die Container für die Böllerreste da sind", so Schupfner. 

Noch einen Schritt weiter will Stadtrat Robert Lex gehen. "Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es ginge noch besser. Meine Vision ist eine Lasershow. Auch in Burghausen wird bereits darüber gesprochen." Er stört sich in erster Linie an der hohen Feinstaubbelastung in der Silvesternacht. "Wirklich positiv ist außerdem, dass auch das Pflegezentrum diesmal aufs Schießen verzichtet hat und das Geld gespendet hat", so Lex.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / Yvo Salinas/A

Kommentare