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Teilsperrung zwischen Tittmoning und Laufen

Hochwasser beschädigt 20 km Uferweg an der Salzach – 100.000 Euro Reperaturkosten

Ein Radlader räumt Sand und anderes Schwemmgut am Uferweg zwischen Fridolfing und Tittmoning weg. Anschließend stellen Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Salzach die ausgeschwemmten Kieswege wieder her.
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Ein Radlader räumt Sand und anderes Schwemmgut am Uferweg zwischen Fridolfing und Tittmoning weg. Anschließend stellen Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Salzach die ausgeschwemmten Kieswege wieder her.

Durch Hochwasserschäden vom 17./18. Juli wurde der Uferweg entlang der Salzach zwischen Laufen und Tittmoning beschädigt. Bis Ende September soll die 20km lange Strecke repariert werden.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Tittmoning/ Laufen – Der Uferweg entlang der Salzach ist zwischen Laufen und Tittmoning gesperrt. Das Hochwasser vom Juli hat den Weg abschnittsweise unpassierbar gemacht. Schilder weisen auf die Sperre hin. Dies teilt das Wasserwirtschaftsamt Traunstein mit.

Die Behörde ist Eigentümer und Bauherr gleichermaßen und wird den Weg in den kommenden Wochen reparieren. Bis Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten liegen bei rund 100.000 Euro. Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer können auf die Wege links und rechts des Deiches ausweichen.

Die Deichkrone selbst ist mit dem Auto nicht zu befahren. Fußgänger und Radler können sie jedoch frei nutzen. Starker Regen hatte am Wochenende vom 17. und 18. Juli den Pegel der Salzach innerhalb von zwölf Stunden bis auf eine Höhe von 6,74 Meter steigen lassen – gemessen am Pegel Laufen.

In der Folge war die Salzach übers Ufer getreten, das Wasser überspülte auch den Uferweg. Sandablagerungen und Ausspülungen machten ihn auf einer Länge von 20 Kilometern unpassierbar. Mitarbeiter beauftragter Firmen sind nun dabei, die Schäden zu beheben: Der abgelagerte Sand wird geräumt, die Ausspülungen werden mit groben Kies verfüllt. Eine dünne Kiesschicht wird schließlich dafür sorgen, dass der Weg wieder ohne Probleme genutzt werden kann.

Sobald ein Stück der Strecke instandgesetzt ist, wird es freigegeben. Die Baustelle wandert weiter, meldet das Wasserwirtschaftsamt. Der Deutsche Wetterdienst sowie das Landesamt für Umwelt hatten das Starkregenereignis vorausgesagt. Entsprechende Berechnungen bestätigten sich. Ein Hochwasser wie das vom Juli gilt als 20-jährliches Hochwasser, kommt also nur alle zwei Jahrzehnte vor. Zum Vergleich: Bei dem Hochwasser im Jahr 2013 hatte der Pegel in Laufen seinen Höchststand bei 8,89 Metern erreicht.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

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