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Stadt verspricht zu reagieren

Frei laufende Hunde: Tittmoninger Jäger haben genug

Tittmoning - Immer wieder gibt es tote Rehe zu beklagen und der Hundekot werde auch immer mehr: Die Jäger haben nun genug und wandten sich an die Stadt.

Vor allem östlich der B20 und in der Au gebe es tägliche Verstöße gegen die Anleinpflicht, heißt es in dem Antrag der Jagdgenossenschaft Tittmoning-Kirchheim und der Jagdpächter. Die beiden Bereiche würden gezielt aufgesucht "um Hunde frei laufen zu lassen mit den bekannten negativen Folgen für Wild, geschützte Vogelarten und für die Jagd." Auch die Verunreinigung durch Hundekot nehme ständig zu.

Jäger fordern "sofortige Kontrollmaßnahmen" der Anleinpflicht

Am Dienstag beschäftigte sich der Stadtrat mit dem Antrag der Jäger. Sie fordern eine Durchsetzung der Anleinpflicht durch "sofortige Kontrollmaßnahmen und Ahndung der Verstöße", wie es weiter heißt - es brauche eine "Signalwirkung an unvernünftige Hundehalter", so die Jagdgenossenschaft. Die Stadtverwaltung ist unter Druck, denn das Thema wird nicht zum ersten Mal im Stadtrat behandelt. Im Januar vorigen Jahres sprach Stadtrat Norbert Huber die Anleinpflicht bereits an, weil immer wieder Rehe gerissen wurden

Nun will die Stadt enger mit den Jägern zusammenarbeiten: "Die Leute sollen den Jägern melden, wenn sie in den Bereichen frei laufende Hunde sehen und sich wiederum an die Verwaltung wenden", so Geschäftsleiter Walter Schöberl gegenüber chiemgau24.de. Die Stadt brauche möglichst konkrete Anhaltspunkte, dann könne man bei Bedarf umgehend zu den Orten hinfahren und die Anleinpflicht kontrollieren. Im Magazin des Gewerbeverbandes, "Schau rein", soll außerdem ein Artikel dazu erscheinen.

Die Anleinpflicht gilt in Tittmoning aber nur für Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 Zentimetern. Gestraft wurden Hundehalter in solchen Fällen bisher meist nur dann, "wenn die öffentliche Ordnung gefährdet war", wie Konrad Schupfner im vorigen Jahr betonte: Also beispielsweise dann, wenn Kinder angegangen wurden. "In den anderen Fällen müssen wir genau wissen, wo und wann ein Hund gewildert hat und wer der Hundehalter ist", so der Bürgermeister damals.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / Bernd Thissen

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