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Hundebesitzer in die Pflicht nehmen

Immer häufiger „böse Überraschungen“: Klagen über „Häufchen“ am Tittmoninger Schulhof

Mit viel Fantasie, Mühe und Arbeit ist im letzten Jahr der Tittmoninger Schulhof enorm aufgewertet worden. Dass in letzter Zeit zunehmend Hinterlassenschaften von Hunden das Gelände verunreinigen, ist nicht hinzunehmen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Tittmoning Die Kinder fühlen sich wohl auf dem Adolph-Kolping Platz: Sie balancieren auf den Riesenstiften, klettern im Niedrigseilgarten, sitzen beisammen, toben in den Pausen und kommen nachmittags zum Spielen wieder. Auch die Mittagsbetreuung im Haus für Kinder nutzt den Schulhof regelmäßig. Doch in letzter Zeit gibt es immer häufiger böse Überraschungen in Form von Hundehaufen an allen Ecken und Enden. 

Gesetzliche Verpflichtung der Hundehalter

Die Stadtverwaltung erinnert daran, dass Hundehalter gesetzlich verpflichtet sind, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner auf öffentlichem oder fremdem Grund umgehend zu beseitigen. Zu diesem Zweck stellt die Stadt als freiwillige Leistung Boxen mit kostenlosen Sammeltüten zur Verfügung – im Altstadtbereich etwa am Stadtplatz und an der Krankenhausbrücke. Dies entbindet die Hundebesitzer aber nicht von ihrer Verantwortung, auch im Außenbereich oder für den Fall, dass die Spender einmal leer sind, selbst Tüten mitzuführen. 

Hundekot darf nicht einfach liegen gelassen werden, weder auf landwirtschaftlichen Flächen oder am Wegrand im Außenbereich noch in den Gassen und auf den Plätzen der Altstadt – und schon gar nicht auf dem Schulhof! Die vollen Beutel sollen zu Hause im eigenen Restmüll ordnungsgemäß entsorgt werden.

Bußgelder in empfindlicher Höhe drohen

Bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder in empfindlicher Höhe: Wird etwa durch eine Zeugenaussage nachgewiesen, wer das „Häufchen“ seines Hundes beim Gassigehen auf öffentlichem Grund liegen gelassen hat, so kann gegen diesen Halter ein Bußgeld von bis zu 500 Euro verhängt werden. Ist Privatgrund betroffen, so muss der Verantwortliche mit einer Anzeige und privatrechtlicher Verfolgung rechnen. 

Angesichts der aktuellen ärgerlichen Zunahme der Fälle bitten Stadt- und Schulverwaltung mögliche Zeugen, die nachlässige Hundehalter beobachten, diese auf ihre Pflicht anzusprechen und, sofern diese keine Einsicht zeigen, den Vorfall beim Ordnungsamt (Telefonnummer: 7007-19) zu melden.

Pressemitteilung Stadt Tittmoning

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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