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Große Freude bei der Feuerwehr Törring

Neues Logistikfahrzeug eingetroffen – Multitalent als Ersatz für das Mehrzweckfahrzeug

Für die Feuerwehr Törring ist ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft worden. Der Gerätewagen Logistik präsentiert sich als wahres Multitalent und ersetzt ein Mehrzweckfahrzeug aus dem Jahre 1996. Die Übungen der Mannschaft sind bereits angelaufen. Danach wird es offiziell in Dienst gestellt.
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Für die Feuerwehr Törring ist ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft worden. Der Gerätewagen Logistik präsentiert sich als wahres Multitalent und ersetzt ein Mehrzweckfahrzeug aus dem Jahre 1996. Die Übungen der Mannschaft sind bereits angelaufen. Danach wird es offiziell in Dienst gestellt.

Die Freude über die Ersatzbeschaffung in Törring groß. Ein nagelneues Feuerwehrfahrzeug ist kürzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr eingetroffen. Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen-Logistik mit der feuerwehrinternen Bezeichnung „GW-L1“, der als Ersatz für ein Mehrzweckfahrzeug aus dem Jahre 1996 angeschafft wurde.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Tittmoning - Das neue Feuerwehrfahrzeug ist ein wahres Multitalent und hilft zukünftig den Aktiven in „vielen Lebenslagen“. Die notwendigen Übungen mit dem neuen Gerät haben die Frauen und Männer bereits aufgenommen. Nach Abschluss der Einweisungen wird der 7,5 Tonner offiziell „einsatzbereit“ gemeldet. Die Vielseitigkeit und damit auch der Einsatzwert des Gerätewagens ist beachtlich. Durch die Möglichkeit der variablen Beladung kann die mitgeführte Ausrüstung stets an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden. Ein Gerätewagen dient hauptsächlich dem Transport von Material, welches zum Bewältigen unterschiedlichster Einsatzlagen benötigt wird.

Sechs Feuerwehrdienstleistende finden in der Mannschaftskabine Platz. Zusätzlich zur Normbeladung ist der Gerätewagen mit einer Tragkraftspritze TS 8/8 sowie 500 Metern B-Schläuchen auf Rollcontainern ausgestattet. Somit ist sowohl die Wasserentnahme aus einem Hydranten oder einem offenen Gewässer aber auch dessen Fortleitung über eine lange Schlauchstrecke möglich. Bestens ausgestattet ist das Fahrzeug insbesondere für Unwettereinsätze. Das Beseitigen von umgestürzten Bäumen oder das Leerpumpen von überschwemmten Kellern können mit der Ausrüstung problemlos bewältigt werden. Weitere Beladungsteile können in vier festverbauten Unterbaukästen aus Edelstahl mitgeführt werden.

„Das Errichten einer Atemschutzsammelstelle mit verschiedensten Ablageflächen, Schreibmaterial und Whiteboards ist mit dem Fahrzeug ebenfalls möglich“, freut sich Wolfgang Eder, Chef der Törringer Feuerwehr über die Vielseitigkeit des neuen Fahrzeugs. Der Blaulichtbalken in LED-Technik ermöglicht es, die Kennleuchten von Blau- in Gelblicht umzuschalten, um das Fahrzeug als Sammelstelle für Einsatzkräfte kenntlich zu machen. „Im Laufe der Zeit wollen wir die Beladung auf Rollcontainern erweitern zusätzliche Gerätschaften für Unwettereinsätze aber auch Material zum Beseitigen von Ölspuren auf Rollcontainern anschaffen“, so Törrings Kommandant im Gespräch mit Chiemgau24.

Das Fahrgestell bildet ein Iveco Daily mit 180 PS und einem Allradantrieb der Firma Achleitner. Aufgebaut wurde der Gerätewagen mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bei der Firma Lagermax im österreichischen Straßwalchen mit einem festen Kofferaufbau und einer teilbaren Ladebordwand. Die rechte Seitenwand ist hierbei klappbar. Um an nächtlichen Einsatzstellen genügend Licht zu haben, kann ein pneumatischer Lichtmast bis auf eine Höhe von 4,5 Metern ausgefahren werden. Weitere technische Bestandteile sind eine Kommunikationsanlage samt Kamera zwischen Fahrerplatz und Laderaum, eine Rückfahrkamera, sowie eine sogenannte Vario-Block-Anhängekupplung mit Maulkupplung und Kugelkopf.

Mit „Florian Törring 55/1“, wie der Funkrufname des neuen Feuerwehrfahrzeuges offiziell lautet, wurde durch die Stadt Tittmoning ein Einsatzfahrzeug auf dem Stand der Technik beschafft, dass auf Grund der Vielseitigkeit einen hohen Einsatzwert hat. Der Feuerwehrverein hat sich finanziell an der Beschaffung beteiligt. Das Vorgängerfahrzeug konnte an die Feuerwehr Schwarzach am Main im Landkreis Kulmbach verkauft werden. Die Mitglieder der Feuerwehr sind bereits mitten im Übungsbetrieb und bei den Einweisungen. Sobald diese abgeschlossen sind, wird das Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier

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