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Viele Fragen und noch mehr Antworten in Tittmoning

Renaturierung der Salzach: Rund 150 Besucher informieren sich an Infostand

Renaturierung der Salzach bei Tittmoning Infostand
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Information aus erster Hand: Walter Raith, Leiter des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes (Vierter von links), und Projektleiterin Ellinor Handelshauser (Fünfte von links) erklären den Ehrengästen (von links) Bernhard Kern, Landrat im Berchtesgadener Land, Andreas Bratzdrum, Bürgermeister der Stadt Tittmoning und Monika Pfriender, stellvertretende Landrätin im Landkreis Altötting, sowie der stellvertretenden Landesvorsitzenden im Bund Naturschutz Bayern, Beate Rutkowski, Details zur Renaturierung der Salzach bei Tittmoning.

Einen Ausflug an die Salzach haben am vergangenen Sonntag zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer genutzt, um sich über die Arbeit des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes zu informieren.

Tittmoning - Die Behörde hat die Renaturierung der Salzach bei Tittmoning geplant: Die sogenannten No-Regret-Maßnahmen sollen den Fluss auf einer Länge von drei Kilometern aus seinem starren Ufer-Korsett befreien und für eine ökologische Aufwertung am und im Fluss sorgen. Pflanzen und Tieren sollen ansiedeln und neue Lebensräume finden. 

Über Details des Vorhabens nördlich der Tittmoninger Brücke informierten Fachleute des Amtes an drei Infopunkten. Ein Angebot, das rund 150 Besucher gerne annahmen. Dazu gehörten auch Bernhard Kern, Landrat im Berchtesgadener Land, die stellvertretende Altöttinger Landrätin Monika Pfriender, Tittmonings Bürgermeister Andreas Bratzdrum und die stellvertretende Landesvorsitzende im Bund Naturschutz Bayern, Beate Rutkowski. Sie alle erfuhren unter anderem, dass die Arbeiten im Spätherbst beginnen und bis Ende 2023 dauern werden. Wichtig ist die Umgestaltung auch im Hinblick auf den Hochwasserschutz: Zusätzliche Überflutungsfläche entsteht, mögliches Hochwasser soll über die weichen Uferbereiche in die Auenlandschaft entlang der Salzach abfließen können. 

Behördenleiter zieht positive Bilanz

Der bestehende Radlweg Richtung Burghausen wird aufgelöst und ein Stück landeinwärts neu angelegt. Auf diese Weise kann die Radverbindung zwischen beiden Städten erhalten bleiben. Für das gesamte Projekt der Renaturierung sind etwa 2,6 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten tragen jeweils hälftig der Freistaat Bayern und das Land Österreich, das auf seiner Seite des Salzachufers ebenfalls Maßnahmen verwirklicht. Walter Raith, Leiter des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes, blickt zufrieden auf die Informationsveranstaltung: „Wir haben viele Fragen beantwortet und konnten unsere Arbeit sowie unser Anliegen positiv vermitteln.“

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

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