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Extremismus

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Kunst in Zeiten der Krise

Zwei Einzelausstellungen in der Burg Tittmoning

Toninho Dingl mit seinem Gemälde „Der große Stromverzähler“, Acryl auf Leinwand.
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Toninho Dingl mit seinem Gemälde „Der große Stromverzähler“, Acryl auf Leinwand.

Die Tittmoninger Malerin und Druckgrafikerin Silvia Menzel und der Objektkünstler und Maler Toninho Dingl aus Altötting beschließen die Museumssaison dieses Jahres in der Burg Tittmoning. Die beiden Ausstellungen, die auf unterschiedliche Weise auf das aktuelle Leben im Krisenmodus antworten, werden am Freitag, 26. August, mit einer Vernissage um 19 Uhr eröffnet.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Tittmoning - „An der Quelle“ ist der Titel der Ausstellung von Silvia Menzel, die im Fürstenstock neben Malerei vor allem Holzdrucke zeigt und dazu teilweise auch die von Hand oder mit der Kettensäge geschnittenen Druckplatten ausstellt. Innere Quellen als Kraftorte, so die Künstlerin, seien „in diesen Zeiten des Umbruchs, der Unsicherheit, der Krise“ lebensnotwendig. Der Ponlachgraben mit seinen Quellen und Wasserfällen, Gumpen und „feenhaften Schachtelhalmwäldern“ stellt für sie einen solchen Kraftort dar, aber auch die Kunst selbst, zu der die Natur dort sie inspiriert, ist ihr Kraftquelle. In der Serie „Anthropozän“ und in mythologischen Bildern hinterfragt sie außerdem unser Verhältnis zur Natur und die Rolle des Menschen als „Krone der Schöpfung“. Die in Köln geborene Künstlerin lebt seit 1995 in Tittmoning, hat bereits 2018 gemeinsam mit Susanne von Siemens in der Burg ausgestellt und hatte zuletzt Einzelausstellungen in Murnau und in Burghausen, wo sie Mitglied der Künstlergruppe „Die Burg“ ist.

Unter dem Motto „Die Stimmung ist besser als die Lage“ setzt sich Toninho Dingl mit den vielfältigen Objekten und großformatigen Gemälden, die er im Prälatenstock/Carabinierisaal ausstellt, dialektisch und oft sprachspielerisch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander. Eichendorffs „Schläft ein Lied in allen Dingen“ führt ihn zur Umwidmung von Alltagsgegenständen wie Briefkästen, Warnbaken oder Stromzählern. Was vordergründig amüsant wirkt, weist oft auf bittere ökonomische Widersprüche hin. Ursprünglich Wirtschaftsgeograf, hat Dingl soeben das Studium der Bildenden Künste (Malerei und Grafik) bei Prof. Franz Ackermann in Karlsruhe abgeschlossen. Er ist in Burghausen geboren und hat seine Werkstatt in Altötting, wo er auch aufgewachsen ist. Seine Werke wurden u. a. bereits bei Ausstellungen in Dänemark und Kalkutta, im ZKM Karlsruhe und zuletzt im zeitgenössischen Museum der Fruchthalle Raststatt gezeigt.

Beim kommenden Gallery Weekend im September in Berlin wird eine Position von ihm zu sehen sein, und auch in einigen wichtigen Kunstsammlungen ist Dingl schon vertreten. Für die Ausstellung in der Burg wird er auch einige Werke mit Bezug zu Tittmoning schaffen. Die Ausstellungen sind von 27. August bis 3. Oktober mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen und Anmeldung zur Vernissage im Kulturbüro der Stadt Tittmoning / Tourist Info, Tel. 08683/7007-10, anfrage@tittmoning.de.

Pressemitteilung Stadt Tittmoning

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