Tödlicher Sturz von der Autobahnbrücke

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In den frühen Morgenstunden stürzte ein 24-Jähriger von der Autobahnbrücke auf die darunter liegende Straße.

A8/Teisendorf - In den frühen Morgenstunden stürzte ein 24-Jähriger von der Autobahnbrücke auf die darunter liegende Straße. Er erlag noch an der Unglücksstelle seinen Verletzungen.

In den frühen Morgenstunden, gegen 4.30 Uhr, stürzte am Sonntag, 2. Oktober, ein 24-Jähriger von der Autobahnbrücke bei Teisendorf auf die darunter liegende Straße, die Unterführung an der Bergstraße bei Loch. Er erlag trotz intensiver Wiederbelebungsversuche durch das Rettungsteam des Roten Kreuzes noch an der Unglücksstelle seinen schweren Verletzungen. Sein 22-jähriger Bruder, der ihm helfen wollte, stürzte ebenfalls ab und zog sich schwerste Verletzungen zu.

Die beiden jungen Männer und ihr Bekannter, alle aus dem Landkreis Landshut, waren mit einer Freundin aus Stuttgart auf dem Weg von Salzburg in Richtung Rosenheim. Nach den bisherigen Erkenntnissen klagte der 24-Jährige während der Fahrt über Übelkeit und signalisierte der 19-jährigen Fahrzeuglenkerin, sie müsse anhalten. Die junge Frau hielt den Wagen unverzüglich an. Die beiden Brüder verließen den Fond des Pkw und kletterten nacheinander über die Leitplanke. Offensichtlich hatten sie nicht erkannt, dass sie sich auf einer Brücke befanden und der junge Mann stürzte sofort in die Tiefe. Sein jüngerer Bruder wollte ihm noch helfen, verlor aber selbst den Halt und erlitt beim Aufschlag schwerste Verletzungen.

Die Leitstelle Traunstein alarmierte gegen 4.30 Uhr das Rote Kreuz mit zwei Notärzten und zwei Rettungswagen, wobei die Retter die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen nachforderten, die mit 18 Einsatzkräften die Unterführung ausleuchtete, die Einsatzstelle absicherte und die Straße oberhalb und unterhalb des Unfallorts absperrte. Trotz intensiver Wiederbelebungsversuche durch Notarzt und Rettungsassistenten erlag der 24-Jährige noch im Rettungswagen seinen schweren Verletzungen. Seinen schwerst verletzten zwei Jahre jüngeren Bruder brachte eine zweite Rettungswagen-Besatzung nach notärztlicher Erstversorgung zum Landeskrankenhaus Salzburg.

Die Autofahrerin und ihr Freund erlitten einen schweren Schock und mussten vom Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes und der Malteser Traunstein betreut werden. Beamte der Polizeiinspektion Freilassing und der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein nahmen den genauen Unfallhergang auf, wobei die weiteren Ermittlungen vom Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein übernommen wurden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern-Süd/BRK BGL

Quelle: BGland24.de

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