Die Wonneberger kommen zum Ritt

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Sie freuen sich, dass der Wonneberger Leonhardi-Verein seine Teilnahme am Ostermontag beim Traunsteiner Georgiritt zugesagt hat. v.l. Traunsteins Vizebürgermeister Hans Zillner, Leonhardi-Vereinsvorstand Mathias Mader, 2. Vorsitzender des Georgivereins TS Martin Schweiger, Wonnebergs Bürgermeister Josef Mayr.

Wonneberg - Das traditionelle Rittbitten fand am Samstag in St. Leonhard am Wonneberg statt - mit Erfolg: Die Wonneberger kommen zum Georgiritt nach Traunstein.

Unter Führung des 2. Vorsitzenden Martin Schweiger fand sich im Gasthaus St. Leonhard eine große Abordnung des Traunsteiner Georgivereins ein, um für die Teilnahme an der Brauchtumsveranstaltung am Ostermontag zu werben.

Bürgermeister Josef Mayr zeigte sich erfreut über die zahlreichen Besucher aus der Kreisstadt. Er wies auf die gute Nachbarschaft mit den Traunsteinern hin und bestätigte der Veranstaltung am Ostermontag eine große Tradition. Es wird gewiss auch heuer wieder ein Festtag für die ganze Region, meinte er, und das muss man nach Kräften unterstützen. Er dankte den Mitgliedern des Wonneberger Leonhardi-Vereins für ihren Einsatz, sie sind das ganze Jahr über bei den verschiedenen Umritten gern gesehene Botschafter der Gemeinde und hinterlassen stets ein sehr positives Bild von St. Leonhard am Wonneberg. Dem Georgiverein wünschte er, daß auch der Wettergott den Traunsteinern wohl gesonnen sei und dass der Ritt unfallfrei über die Bühne gehen wird. Bürgermeister Mayr erinnerte in seinen Worten auch an den verstorbenen Peter Parzinger, der sich als langjähriger Vorsitzender des Leonhardi-Vereins große Verdienste erworben hat und ein großer Unterstützer der Vereinsanliegen war.

Martin Schweiger bat als 2. Vorsitzender des Georgi-Vereins um zahlreiches Kommen der Rosserer vom Wonneberg. Zwar finde der Ritt heuer am 1. April statt, aber es handelt sich keinesfalls um einen Aprilscherz, meinte er. Er wies auf Einzelheiten des Ablaufs hin und merkte an, dass die Bemühungen des Vereins in den vergangenen Jahren um auf dem Anlass entsprechende Kleidung der Reiter und Reiterinnen Früchte getragen habe. Westernreiter und Freizeitcowboys entsprechen nicht der Historie unseres Ritts, meinte er. Jetzt werde man noch darauf achten, dass auch die Pferdeführer „dazupassen“, dann hätten sich die „Kleidungsbemühungen“ im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar gelohnt. Schweiger wies auch auf das St.-Georg-Cafe im Rathaus Traunstein hin, wo ehrenamtliche Helferinnen am Ostermontag zu Gunsten der Vereinskasse für die vielen Rittbesucher wieder ein großes Angebot an Kaffee und Kuchen bereit halten.

Als neuer Vorsitzender des örtlichen Leonhardi-Vereins sagte Mathias Mader der Traunsteiner Abordnung zu, wie in der Vergangenheit auch heuer in gewohnter Weise mit dabei zu sein. Wir wissen zwar noch nicht die genaue Zahl der Rösser, aber sie sind festlich geschmückt und herausgeputzt, die Reiter in sauberem Gewand, wie sich´s halt gehört und wie man´s von uns erwartet und gewohnt ist, meinte er. Namens der Stadt Traunstein dankte Bürgermeister Hans Zillner dem Wonneberger Leonhardi-Verein für die Zusage, wieder mit dabei zu sein. Wir befinden uns in guter Nachbarschaft zur Gemeinde Wonneberg und freuen uns, wenn ihr wie in der Vergangenheit wieder mithelft, daß der Georgiritt auch in diesem Jahr ein schöner Erfolg wird, meinte er. „Stadt und Land – Hand in Hand“ werde am Ostermontag wieder eindrucksvolle Wirklichkeit, denn es ist nicht nur eine Veranstaltung der Traunsteiner, sagte Zillner, sondern hier ist die ganze Region beteiligt, damit wird diese Brauchtumsveranstaltung erst zu einem Ereignis mit überregionaler Bedeutung und es wird auch gewiss wieder ein Festtag für den gesamten Chiemgau.

Die Stadt als Mitveranstalter habe natürlich großes Interesse, dass alles reibungslos und ohne Unfall abläuft und sich der Ritt 2013 in die erfolgreichen Pferdewallfahrten der Vergangenheit nach Ettendorf einreiht. Vizebürgermeister Hans Zillner kündigte an, dass diesmal auch der Bürgermeister von Traunsteins Partnerstadt Wesseling, Hans-Peter Haupt, der 2012 noch in der Ehrenkutsche saß, als Reiter teilnehmen wird und fügte scherzhaft hinzu, natürlich in sauberem Gwand, er wird wohl den Weitpreis bekommen.

Pressemeldung Traunsteiner Georgiverein

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