Verkehrspolitik und Gemeindefinanzen im Fokus

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Gratulation an ein treues Mitglied (v.l.n.r.): Siegfried Fritsch, Johann Vocklinger und Roman Niederberger.

Ainring - „Die Infrastruktur in unserem Landkreis hat mit dem Wachstum von Wirtschaft und Verkehr nicht Schritt gehalten“ – auf diesen Punkt brachte der Vorsitzende der SPD Ainring Siegfried Fritsch die Diskussion.

Sie wurde vom Ortsverein bei einem Treffen in der TuS-Sportgaststätte geführt. Johann Vocklinger wurde bei dem Ortsvereinstreffen für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Siegfried Fritsch begrüßte zu der Versammlung neben den beiden SPD-Gemeinderäten Günter Ufertinger und Friedrich Lorber auch den SPD-Kreisvorsitzenden Roman Niederberger. Nach einem kurzen Rückblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr wandte sich die Diskussion dem Thema Verkehrspolitik in Ainring und im Landkreis zu.

„Eine echte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene und damit eine Entlastung von Lärm und Abgasen kann es nur geben, wenn die nötige Infrastruktur endlich ausgebaut wird“, zeigte sich der SPD-Ortsvorsitzende Siegfried Fritsch überzeugt. Dazu gehört für ihn neben dem dringend notwendigen dritten Eisenbahngleis nach Salzburg auch der Ausbau der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing.

Wenig Illusionen macht sich Gemeinderat Günter Ufertinger zur lange diskutierten Verlagerung des Bahnhaltepunkts in Mitterfelden: „Da wird sich so schnell nichts bewegen, obwohl wir so den öffentlichen Verkehr näher an die Menschen bringen und damit deutlich verbessern können“, meinte er. Die SPD-Gemeinderäte würden sich auf alle Fälle weiter für die Verlegung an einen attraktiveren Standort einsetzen.

„Auch wenn die Westtangente zwischen Ainring und Freilassing weiter in die Ferne rückt, brauchen wir dringend Konzepte für eine Entlastung der Bürger besonders in Heidenpoint und Perach – und dafür auch die Unterstützung der überregionalen Politik“, zeigte sich sein Kollege Friedrich Lorber überzeugt. Deswegen soll auch noch in diesem Jahr ein Ortstermin mit der für das Berchtesgadener Land zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Adelheid Rupp stattfinden, kündigte er an.

Die Ainringer Finanzen sahen beide Gemeinderäte auf einem guten Weg. „Die Gewerbesteuer ist für uns eine sehr wichtige Einnahmequelle. Wir sind froh, dass mit Unterstützung der SPD in Berlin verhindert wurde, dass die Bundesregierung an diesem Ast sägt“, meinten sie. „Man muss es klar sagen: ein Ersatz der Gewerbesteuer durch eine kommunale Einkommensteuer heißt nichts anderes als die Entlastung großer Unternehmen auf Kosten der Arbeitnehmer – wie es CDU, CSU und FDP derzeit ja auch im Gesundheitswesen durchsetzen“, zeigten sie sich kritisch gegenüber der Bundespolitik.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde Johann Vocklinger für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Siegfried Fritsch und Roman Niederberger sprachen ihm als langjährigem Mitglied, der sich auch seit vielen Jahren im Bayerischen Roten Kreuz engagiert, den Dank von Ortsverein und Kreisverband und überreichten neben einer Urkunde auch eine Flasche Rotwein als Präsent.

Pressemitteilung SPD Ainring

Quelle: BGland24.de

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