Beschluss im Waginger Gemeinderat

So sollen die Sportplätze verbessert werden

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Für den Sportplatz in Waging soll eine Unterflur-Bewässerungsanlage realisiert werden

Waging am See - In der jüngsten Sitzung des Waginger Gemeinderats wurden Zuschüsse für TSV 1888 Waging und DJK Otting beschlossen. Außerdem sollen die Sportplätze verbessert werden. 

Für die geplante Erneuerung der Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz bekommt der DJK Otting von der Gemeinde eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig. Die zu erwartenden Gesamtkosten für die Vier-Masten-Flutlichtanlage mit LED -Strahlern belaufen sich auf 64.000 Euro. Durch die Installation der neuen Anlage wird auch der abendliche Trainings – und Spielbetrieb gesichert. Bereits im Dezember hatte der Gemeinderat dem TSV 1888 Waging einen Zuschuss für den Bau und die Modernisierung von Flutlichtanlagen bewilligt. Die kommunalen Fördermittel sind bereits im Haushalt eingestellt. Sie werden nur gegen Vorlage entsprechender Rechnungen ausbezahlt.

Am Sportplatz in Waging ist die Rasenbewässerung nicht nur für den Vereinssport sondern auch für die Sicherung der Bedingungen für den Schulsport dringend notwendig. Deshalb hat der TSV 1888 Waging einen Antrag für den Kauf einer Rasensprinkleranlage gestellt. Der Aufbau der vorhandenen Anlage sei sehr aufwändig, zudem sei die Anlage nicht wassersparend. In den letzten Jahren wurden für die Bewässerung des Sportplatzes täglich 30 bis maximal 95 Kubikmeter Wasser benötigt. Der Gemeinderat hat jetzt dem Bau einer Unterflur-Bewässerungsanlage zugestimmt.

Von den Gemeindewerken wurden verschiedene Konzepte zur sinnvollen und kosteneffizienten Umsetzung geprüft und von Bautechniker Franz Fenninger im Gemeinderat vorgestellt. Dabei wurde auch die Situation der Trinkwasserversorgung mitberücksichtigt. In heißen Sommern wie 2018 und 2019 kann es in Waging beim Trinkwasser Engpässe geben, so dass die Gemeindewerke Trinkwasser von der Otting-PallingerGruppe zukaufen müssen. Deshalb sei es sinnvoll, so Fenninger, bei der Errichtung einer Bewässerungsanlage in erster Linie auf Niederschlags- und Oberflächenwasser zu setzen, dass man entsprechend bevorraten muss. 

Fenninger hat mehrere Varianten durchgerechnet, darunter solche nur mit Trinkwasser oder nur mit Niederschlags- und Oberflächenwasser sowie einer Kombination der beiden Wasserbeschaffungsarten. Bei den Varianten mit Niederschlags- und Oberflächenwasser wurden zudem mehrere Größen der Vorlagebehälter berücksichtigt. Die Kosten für die sieben durchgerechneten Varianten lagen zwischen 75.000 Euro und 183.000 Euro. Die mit 75.000 Euro kostengünstigste Variante würde nur auf Trinkwasser setzen. Angesichts der Knappheit dieser wertvollen Ressource ist dies aber keine Option. Die Varianten mit ausschließlich Niederschlags- und Oberflächenwasser sind zu teure, weil große Vorlagebehälter geschaffen werden müssten, damit genügend Wasserreserven vorhanden sind. 

Die Entscheidung fiel für eine Variante die sowohl auf Niederschlags- als auch ergänzend auf Leitungswasser setzt. Sie wird aus einem 55 Kubikmeter fassenden Vorlagebehälter bestehen und einem intelligenten Steuerschacht, durch den bei Bedarf, zum Beispiel nach längeren Trockenperioden, der Behälter aus dem Wassernetz der Gemeinde aufgefüllt werden kann. Bei dieser Variante rechnet Fenninger mit Kosten von und 102.000 Euro. Von diesen Kosten wird die Gemeinde 60.000 Euro übernehmen. 30.000 Euro bekommt der TSV 1888 Waging am See als Förderung vom Bayerischen Landessport-Verband. Die restlichen Mittel muss der Verein selber aufbringen. Der Beschluss im Gemeinderat fiel einstimmig.

kon

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