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In Waging und Otting

Was kostet der Einbau von Lüftungsanlagen für die Schulen?

Grundschule Waging
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Grundschule Waging.

Waging am See - Parallel zur Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte für die Waginger Schulen hat die Verwaltung in der Umsetzung eines Gemeinderatsbeschlusses vom August Kostenschätzungen für den Einbau dezentraler oder zentraler Lüftungsanlagen in die Schulen in Waging und Otting eingeholt.

Das Ergebnis wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgestellt. Demnach würden sich die Kosten für die Grundschule Waging bei der dezentralen Variante auf rund 486.000 Euro Brutto belaufen. Beim Einbau einer zentralen Lüftungsanlage wären die Kosten immer um circa fünf bis zehn Prozent höher. Umgekehrt wären die jährlich zu erwartenden Wartungskosten bei einem Zentralgerät mit circa 600 Euro deutlich niedriger als bei einer dezentralen Anlage, wo pro Gerät mit circa 250 Euro gerechnet werden müsste.

Bei notwendigen elf dezentralen Geräten in der Waginger Grundschule wären dies circa 2750 Euro pro Jahr. Bei der Mittelschule Waging sind im sogenannten „Altbau“ (gelbes Gebäude) in allen dreizehn Räumen (Klassen-, Werk-, Kurs- und Lehrerzimmer) Geräte vorgesehen. Im sogenannten „Neubau“ (rotes Gebäude) müssten nur in der Schulküche, der Hauswirtschaft und dem Handarbeitsraum Geräte angebracht werden. Die Räume in den oberen Geschossen wurden bereits 2009 mit dezentralen Lüftungsgeräten ausgestattet. Die Einbaukosten für die gesamte Mittelschule wurden auf rund 575.000 Euro geschätzt. Bei dreizehn Geräten würden sich die jährlichen Wartungskosten auf circa 3250 Euro belaufen, bei einer zentralen Anlage auf 600 Euro. In

Otting müsste zum Einbau dezentraler Geräte mit Kosten von rund 295.000 Euro gerechnet werden. Die Wartung würde jährlich bei sechs dezentralen Lüftungsgeräten circa 1500 Euro betragen, bei einem zentralen Gerät circa 450 Euro. Trotz der höheren Wartungskosten hätten dezentrale Anlagen den Vorteil raumweiser Steuerung. Der bauliche Eingriff wäre geringer, Wände und Decken müssten nicht wie bei zentralen Anlagen durchdrungen werden. Dadurch könnte man auch nicht in Konflikt mit dem Brandschutz kommen.

Die meisten an der Diskussion beteiligten Gemeinderäte sprachen sich für die dezentrale Variante aus. Auf die Frage eines Gemeinderates zur Förderung solcher Anlagen antwortete Kämmerer Bernhard Kraus, dass die Förderquote bei achtzig Prozent liege und je Gebäude auf 500.000 Euro gedeckelt sei. Förderfähig seien auch die Planungskosten. Der Gemeinderat beschloss die dezentrale Variante für Lüftungsanlagen in den drei Schulen weiter zu verfolgen und beauftragte die Verwaltung die Förderanträge bis Ende 2021 einzureichen. Die Umsetzung soll erst erfolgen, wenn die Förderung bewilligt ist. Die bereits bestellten mobilen Luftreinigungsgeräte werden in den nächsten zwei bis drei Wochen in den Schulen eintreffen, so Bürgermeister Matthias Baderhuber auf Nachfrage einer Gemeinderätin.

kon

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