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Aus dem Waginger Gemeinderat

So sollen die Sportanlagen im Wilhelm-Scharnow-Stadion aufgefrischt werden

Aufnahmen vom Wilhelm-Scharnow-Stadion.
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Aufnahme vom Wilhelm-Scharnow-Stadion.

Die teils maroden Anlagen der Wilhelm-Schwarnow-Stadion in Waging am See sollen erneuert werden. Doch noch sind noch nicht alle Entscheidungen gefallen:

Waging am See – Der Durchführungsbeschluss zur Erneuerung der Tartanbahn und weiterer Sportanlagen im Wilhelm-Scharnow-Stadion ist durch den Marktgemeinderat gefasst worden. Nach Vorstellung mehrere Varianten durch das Planungsbüro Baumann, hatte sich der Rat bereits im Februar darauf geeinigt, bei der Sanierung der Tartanbahn neben der Entfernung des kompletten Kunststoffbelags auch die Asphalttragschicht auf dem Allwetterplatz und der Laufbahn komplett zu erneuern. Auch die Entwässerungsrinne im Norden an der Sprintstrecke wird neu gemacht.

Gleiches gilt für die Sprunggrube und die weiteren vorhandenen Sportgeräte sowie den Ballfangzaun. Die Randeinfassungen bleiben größtenteils bestehen. Vorgesehen sind auch vorbereitende Arbeiten für eine Flutlichtanlage wie die Verlegung von Leerrohren und der Enbau der Fundamente für die Masten. Bei letzteren will man aber noch abwarten, ob der TSV Waging in absehbarer Zeit die Installation einer Flutlichtanlage ins Auge fasst. Laut Entwurfsplanung werden die Kosten für die Sanierung auf rund 550.000 Euro geschätzt. Dazu kommen noch rund zwanzig Prozent Planungskosten, so dass sich Gesamtkosten von rund 660.000 Euro brutto ergeben. Entsprechende Mittel sind im Haushalt 2023 einzustellen. Zudem wurde die Kämmerei beauftragt, einen entsprechenden Antrag auf Gewährung einer Zuwendung bei der Regierung von Oberbayern einzureichen. Aufgrund des maroden Zustandes der Tartanbahn waren sich die Gemeinderäte einig, dass die Maßnahme schnellstmöglich angegangen werden soll.

Kosten für Flutlichtanlage bei Vereinen anzusiedeln

Diskussionen gab es zu den vorbereitenden Maßnahmen für eine eventuelle Flutlichtanlage. Eine solche Anlage sei für den Schulsport nicht notwendig. Die Kosten sind rein dem Vereinsport zuzurechnen. Da die Gemeinde die Sportvereine mit Zuschüssen unterstützt, würde sie die Kosten für die vorbereitenden Maßnahmen einer solchen Anlage, wie den Einbau von Leerrohren und die Fundamenterstellung übernehmen.

Für die weiteren Kosten einer Flutlichtanlage müsste der TSV Waging aufkommen. Bei dem Verein ist man sich noch nicht einig, ob man die Anlage will und sie auch finanzieren kann. Der in der Gemeinderatssitzung anwesende 1. Vorstand Stefan Thums wurde dazu gefragt und meinte: „Es geht nicht nur um den Fußball, sondern auch um die Leichtathletik. Ich sehe perspektivisch die Flutlichtanlage als notwendig an“. Es sei aber fraglich, ob der TSV das finanztechnisch ohne Fördermittel stemmen kann. Da der TSV im Wilhelm-Scharnow-Stadion nur Gast sei, könne er für ein eigenes Projekt keine Fördermittel bekommen. Ein konkretes Datum bis zu einer endgültigen Entscheidung des TSV Waging konnte Thums nicht nennen.

TSV entscheidet

Unter diesen Voraussetzungen plädierte Gemeinderat Georg Seehuber dafür, nur Leerrohre einzubauen, wenn bis zu Baubeginn im Frühjahr noch keine Entscheidung vorliegt. Derselben Meinung war auch 2. Bürgermeister Martin Dandl. „Es muss definitiv klar sein, ob eine Anlage kommt oder nicht. Erst dann machen wir auch die Fundamente,“ so Dandl. Demgegenüber meinte Rat Michael Lamminger, dass man jetzt auch die Fundamente machen solle, um nicht danach die neue Tartanbahn wieder zu beschädigen. Auch Rat Walter Wimmer bezeichnete es als „kurzsichtig“, wenn man jetzt die Maßnahme nicht komplett durchzieht. Jetzt hängt es von der Entscheidung des TSV ab, ob auch Fundamente eingebaut werden oder nicht.

kon 

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