Über Kosten, Zeitpläne und Hintergründe

Grünes Licht für Bau neuer Straßen in Waging und Tettenhausen

Auf Höhe des Bablstadls ist die Zufahrtsstraße zu den Anwesen „Am Anger“ in einem schlechten Zustand
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Auf Höhe des Bablstadls ist die Zufahrtsstraße zu den Anwesen „Am Anger“ in einem schlechten Zustand.

Weil in Waging und Tettenhausen neuer Wohnbau entstehen wird, braucht es dafür auch neue Straßen. Der Gemeinderat hat nun grünes Licht dafür gegeben.

Waging am See - In Tettenhausen am Kirchplatz soll für die beiden südöstlich neugeschaffenen Bauparzellen eine öffentliche Zufahrtsstraße inklusive Wendemöglichkeit hergestellt werden. In Waging soll das Baugebiet „Am Anger Nord“ erschlossen werden. Die Marktgemeinde Waging übernimmt den Bau der öffentlichen Verkehrsflächen inklusiv einer beidseitig eingefassten gekiesten Fußwegverbindung in den Kurpark Waging. Gleichzeitig soll die Zufahrtsstraße zu den Anwesen „Am Anger“ saniert werden. Die Beschlüsse zur Durchführung dieser Maßnahmen wurden im Gemeinderat einstimmig gefasst.

In Tettenhausen soll die Erschließung noch in diesem Jahres realisiert werden. Wegen des Kinderkrippenneubaus und der damit verbundenen Gestaltung der Außenanlagen ist Eile geboten. Bürgermeister Matthias Baderhuber hat daher das Planungsbüro Mühlbacher und Hilse aus Traunstein beauftragt, neben der Außenanlagenplanung auch den Straßenneubau mit zu planen. Das Büro hat inzwischen die Straßen- und Entwässerungstrassierung ausgearbeitet und die Kosten zusammengestellt. Diese belaufen sich auf rund 63.000 Euro Netto.

Zusätzlich muss auch noch der vorhandene öffentliche Regenwasserkanal umverlegt werden, da er derzeit in einer der neu geschaffenen privaten Bauparzellen liegt. Hier muss mit Kosten von rund 14.000 Euro Netto gerechnet werden, die zwischen der Gemeinde und den Gemeindewerken Waging aufgeteilt werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Gemeinde auf rund 91.000 Euro brutto. Nach dem positiven Beschluss des Gemeinderates sollen die Ausschreibungsunterlagen jetzt versandt werden, damit die Maßnahme noch im dritten Quartal 2021 durchgeführt werden kann.

Mit der Erschließung des Baugebietes „Am Anger Nord“ werden in Waging wieder Bauparzellen für Wohnbebauung geschaffen. Die Erschließungsplanungen für die Energie- und Wasserversorgung und den Straßenbau wurden vom Büro Raunecker aus Burghausen und BSM aus Traunwalchen in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken ausgearbeitet. Die Kosten für den Straßen- und Fußwegebau in den Kurpark belaufen sich gemäß Kostenberechnung der Planer auf rund 135.000 Euro brutto.

Die Zufahrt zu den Anwesen „Am Anger“ beginnend an der Seestraße, vorbei am „Bablstadl“ in den Kurpark, soll im Zuge dieser Erschließungsarbeiten auf einer Länge von rund 70 Metern ebenfalls saniert werden. Die Straße ist teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Im Zuge der Verlegearbeiten zum Anschluss des Baugebietes „Am Anger Nord“ mit Strom, Wasser und ähnlichem wird auch der vorhandene Straßenkörper in bestimmten Abschnitten in Mitleidenschaft gezogen. Zudem konnten zwei notwendige Grunderwerbsbereinigungen durchgeführt werden.

All dies lässt einen Straßenleichtausbau für die Zufahrtsstraße sinnvoll und notwendig erscheinen. Laut dem Planungsbüro BSM ist für die Instandsetzung dieser Zufahrtsstraße mit Kosten in Höhe von rund 88.000 Euro brutto zu rechnen. Davon werden anteilig die Kosten, die zur Wiederherstellung der Straße nach Spartenverlegung anfallen, von den Gemeindewerken übernommen. Nach dem Beschluss des Gemeinderates können jetzt die Ausschreibungsunterlagen für beide Maßnahmen fertiggestellt und versandt werden. Ziel ist es, die Maßnahme noch in diesem Jahr umzusetzen.

kon

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