Pressemitteilung CSU Waging

Waging - ohne wenn und aber

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CSU Kandidaten (v.l.) Wolfgang Bork, Michael Lamminger, Christine Schuhegger, Claus Egger, Maximilian Fürst, Moritz Seehuber, Bernhard Greindl, Stefan Thums

Waging - Die CSU Waging hat ihren Wahlkampf ganz unter das Motto #dahoaminwaging gestellt.

Statt Wahlkampf waren Dialog und Zuhören angesagt. Neben einem Programm für die Zukunft machten die Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten vor allem durch eine Umfrage auf sich aufmerksam, mit der sie zeigten, dass sie das Ohr bei den Menschen haben. Ob vor dem samstäglichen Einkauf oder bei Stammtischen, die Meinungen der Wagingerinnen und Waginger zählen.


Für die Gemeinderatskandidatinnen und –Kandidaten der CSU in Waging war von Anfang an klar: Gemeinderatspolitik ist Politik in Waging für die Menschen in Waging. Entsprechend gaben sie sich nicht damit zufrieden, ein Programm vorzulegen. Mit einer Umfrage und vielen Gesprächen wurden die eigenen Positionen auf den Prüfstand gestellt.

Kinderbetreuung 

Ein echtes Thema ist die Kinderbetreuung. Auch wenn die Versäumnisse, die zu den aktuellen Engpässen geführt haben, weiter zurückliegen und Gegenmaßnahmen bereits beschlossen sind, wir werden der Kinderbetreuung mehr Aufmerksamkeit widmen. Wir wünschen uns einen breiten Konsens, dass Kinderbetreuung als Teil der Wahlfreiheit des Lebensmodells einen hohen Stellenwert erhält. In diesem Zusammenhang wollen wir gemeinsam nach Wegen suchen, die Bedarfsplanung zu verbessern.


Die erforderlichen Betreuungsplätze zu schaffen ist für uns mehr als nur eine gesetzliche Verpflichtung. Wir wollen daher weiterhin sicherstellen, dass eine hochwertige und zeitgemäße Kinderbetreuung zur Verfügung steht.

Freizeit

Bestätigt sehen wir uns auch in unserem Plan, die Freizeitgestaltung für Jugendliche mit den Betroffenen selbst auf den Prüfstand zu stellen.Grundsätzlich halten wir den Jugendtreff in Waging für einen wichtigen Bestandteil der Freizeitgestaltung. Gemeinsam mit dem Leiter des Jugendtreffs und den Jugendlichen selbst wollen wir das Angebot evaluieren und - falls nötig - anpassen.

Generell über alle Altersgruppen existiert eine hohe Zufriedenheit mit dem Freizeit- und Erholungsangebot in Waging. Es scheint jedoch sinnvoll, punktuell weitere Angebote und Akzente zu setzen. In diesem Zusammenhang sind zwei Punkte deutlich geworden: Es wird großer Wert auf einen guten Mix, ein vielfältiges Angebot in der Lokallandschaft gelegt, in dem auch traditionelle, regionaltypische Angebote erhalten bleiben.

Zugleich werden wir uns die Situation in Bezug auf Veranstaltungsräumlichkeiten für Vereine genau ansehen müssen. Vereine sind fixe Bestandteile des Gemeindelebens. Wir sehen es jedenfalls als eine Aufgabe, den Vereinen ein zu Hause zu geben. Wille und Möglichkeit zur Unterstützung des Vereinslebens sind Ausdruck unserer Wertschätzung der ehrenamtlichen Tätigkeit. Grundlage hierfür sind solide Gemeindefinanzen. Die Grundlagen hierfür sind geschaffen. Zusätzlich zu den bekannten Veranstaltungsformaten wollen wir in Zusammenarbeit mit den Vereinen Veranstaltungen weiter oder gar neu entwickeln – um bewährtes zu erhalten, besser zu machen oder sinnvoll zu ergänzen.

Leben in Waging

Der Themenkomplex Wohnen ist von unterschiedlichen Aspekten geprägt, das wird auch in der Umfrage deutlich. Grundsätzlich scheinen viele Menschen mit ihrer Wohnsituation zufrieden zu sein. Allerdings finden viele, die unzufrieden sind, nicht die Möglichkeit zur Veränderung in Waging.

Wohnraum und Wohnraumschaffung sind wichtige Bestandteile der Zukunftsplanung. Wir setzen uns dafür ein, dass junge Wagingerinnen und Waginger in Waging bleiben können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir dafür sorgen, dass die Bauleitplanung leistbaren Wohnraum sicherstellt und Orts- und Landschaftsbild erhalten bleiben. Zugleich wollen wir wachsam sein, wenn es um Leerstände und Zweitwohnsitze geht.

Damit Wagingerinnen und Waginger bleiben können, benötigen Sie auch gute Verbindungen in die Ballungsräume. Es besteht zwar keine generelle Unzufriedenheit, aber punktuelle Verbesserungen zur schnelleren Erreichbarkeit von Zielen im Umland sind ein vielfach geäußerter Wunsch.

Große Meinungsunterschiede gibt es bei der E-Mobilität. Auch wenn da und dort Zweifel an der Zukunft der E-Mobilität geäußert werden, sie wird umfassend gefördert und ist Teil der Strategie der Automobilhersteller. Waging darf bei dieser Entwicklung nicht zurückbleiben. Mittel bis langfristig werden Einheimische und Gäste E-Autos und E-Bikes laden müssen – unterwegs ebenso wie zu Hause oder am Urlaubsort Waging. Die Gemeindewerke sind unser erster Ansprechpartner dafür. Daher wollen wir diesem Themenkomplex in einem mit der Gemeinde zu erstellenden Energienutzungsplan besondere Aufmerksamkeit schenken.

Landwirtschaft und Nachhaltigkeit 

In Waging hat die Landwirtschaft einen guten Ruf und besitzt hohen Stellenwert. Kaum jemand spricht sich gegen die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft aus. Das wollen wir aufgreifen und in die Gemeinde tragen. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens - heute und in Zukunft. Neben der Versorgung mit regionalen Produkten leisten Landwirtinnen und Landwirte einen erheblichen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft – die wir für den Tourismus dringend brauchen. Ohne Landwirtschaft keine Ökomodellregion. Wo immer möglich setzen wir uns dafür ein, dass lokalen und regionalen landwirtschaftlichen Produkten der Vorzug gegeben wird. Die CSU Waging bekennt sich zur Zusammenarbeit mit Bürgermeister Matthias Baderhuber - für Waging, ohne wenn und aber.

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