Strompreise werden erhöht

Unterschiedlichste Themen im Gemeinderat Waging am See angesprochen

Waging am See - In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Matthias Baderhuber mehrere Sachverhalte aus der nichtöffentlichen Sitzung im November bekannt, für die die Gründe der Geheimhaltung weggefallen sind.

So hat der Marktgemeinderat eine Erhöhung der Strompreise der Gemeindewerke zum 1. Januar 2021 beschlossen. Die neuen Strompreise werden nach der Festsetzung umgehend bekanntgegeben.

Zudem teilte der Rathauschef mit, dass die Ausschreibung zur Vergabe der Zimmererarbeiten zum Umbau des neuen Betriebsgebäudes der Gemeindewerke wegen deutlich überhöhter Preisbildung aufgehoben wurde. Der erste Bürgermeister wurde gleichzeitig ermächtigt, die jeweiligen Einzelgewerke für die Errichtung des Dachstuhls gemäß den derzeit erhöhten Vergabegrenzen bis zu einem Auftragswert von netto 25.000 Euro im Rahmen einer Direktvergabe zu beauftragen.

Der Auftrag für den Anschluss eines Grundstücks an der Strandbadallee für die Sparten Kanal, Wasser und Strom wurde vom Bürgermeister, der dazu ermächtigt war, an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Schneckenpointner aus Waging erteilt. Den Auftrag für die Entsorgung des Klärschlamms der Kläranlage Waginger See für die Jahre 2021 und 2022 hat die Firma Stefan Wagenbauer aus Neuötting erhalten.

Die Ratsmitglieder Stefanie Schmeiduch, Alois Vordermayer und Heinrich Maierhofer erklärten sich bereit für die Gestaltung des Spielplatzes in Tettenhausen Vorschläge zu erarbeiten. Sobald nach demErlass der neuen Haushaltssatzung die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel feststehen, kann die Umsetzung erfolgen.

Gemeinderat Walter Wimmer (Grüne) wies auf die Förderrichtlinien zur Aufstellung von mobilen Lüftungsgeräten in Schulen und Kindergärten hin. Die Lüftungsgeräte würden die Raumluft fünf bis sechsmal pro Stunde umwälzen und entscheidend dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu vermindern.

Zudem könnten Luftmessgeräte, sogenannte CO2-Ampeln installiert werden, die anzeigen, wann eine Lüftung notwendig ist. Bürgermeister Baderhuber informierte, dass die Förderaufrufe von der Gemeinde an die Schulen weitergeleitet worden sind. Es wurde aber bisher kein Bedarf seitens der Schulleitungen gemeldet. Sollte das der Fall sein, werden man unverzüglich eine Anschaffung in die Wege leiten.

Allerdings wurde die Sinnhaftigkeit der Lüftungsgeräte angezweifelt, da durch solche Ampeln trotzdem nicht vermieden werde, dass Schüler in Quarantäne geschickt werden müssen, wenn ein Infektionsfall auftritt. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die Förderung nur gewährt wird, wenn es sich um Schulräume handelt, bei denen die Fenster nicht vollständig geöffnet werden können. Als sinnvoll wurde hingegen die Anschaffung der CO2-Ampeln erachtet, die anzeigen, wenn eine Lüftung notwendig wird.

kon

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