Konzept beim Gemeinderat Waging am See vorgelegt

Einheitliche Lösung für Wanderwege in der Region zwischen Salzach und Traun

Das einheitliche Konzept für Wanderwege in der Region wurde nun dem Gemeinderat in Waging am See vorgelegt.
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Das einheitliche Konzept für Wanderwege in der Region wurde nun dem Gemeinderat in Waging am See vorgelegt.

Waging am See - Die Wanderwege in der Region sollen attraktiver, übersichtlicher und in der Ausschilderung einheitlicher werden.

Insgesamt 25 Gemeinden aus der Region Traun-Alz-Salzach sowie dem Berchtesgadener Land haben sich dazu an dem LEADER_Projekt „Wanderwegekonzept für das Voralpenland zwischen Salzach und der Traun“ beteiligt, in dem die Marktgemeinde Waging am See als Antragsteller fungierte. Das Konzept sieht eine Bestandsaufnahme bestehender Spazier- und Wanderwege in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land inklusiv digitale Erfassung vor.


Die Routen sollen mit den Nachbargemeinden abgestimmt und einheitliche Verbindungen hergestellt werden. Zudem soll eine flächendeckend einheitliche Beschilderung vorgenommen werden. Weitere Punkte in dem Konzept sind unter anderem die Ausgestaltung der Ausgangspunkte, die Verbesserung der Infrastruktur sowie der Erholungsmöglichkeiten (zum Beispiel Bänke oder ähnliche Gelegenheiten zum Rasten) oder die Sichtung und Aufbereitung regionaler Besonderheiten entlang der Wege. Das Projekt wurde von der Firma Green-Solutions aus Murnau bearbeitet. Von den insgesamt rund 93.000 Euro Projektkosten hatte die Gemeinde Waging rund 1. 300 zu stemmen.

Nach dreimaliger Verlängerung beim Projektanlauf aufgrund von unterschiedlichen Ausgangssituationen in den teilnehmenden Gemeinden fand am 16. September in Waging ein Projekttreffen statt, bei dem bisherige Planungen und Ergebnisse vorgestellt wurden. Die Antragstellung für die Maßnahmen, die zur Erreichung des Projektziels in jeder Gemeinde notwendig sind, übernimmt jeder Projektpartner eigenverantwortlich. Welche Maßnahmen für Waging notwendig sind und welche Kosten dafür anfallen, hat die Leiterin der Touristinfo Eva Bernauer dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vorgestellt.


Demnach fallen für die Grundlagenarbeit wie die Streckennetzplanung, die Erfassung der rund 125 km langen Wanderwege auf dem Gebiet der Gemeinde Waging und die Freigabe der Strecken gut 9.000 Euro an. Für die Beschilderung der Wanderwege (gelbe Schilder ähnlich wie bei Gemeinden im Berchtesgadener Land) sind rund 44.000 Euro eingeplant. Für die Ausgestaltung oder Qualifizierung der Wege wird mit rund 55.000 Euro gerechnet. Hierzu gehören unter anderem die Ausstattung mit Informationstafeln an den Ausgangspunkten, die Montage von Hangsofas an bestimmten Wegstellen, das Aufstellen von Panorama- sowie Thementafeln (zum Beispiel zur Geschichte von Waging oder zur Entstehung der Seen). Auch für die entsprechende Vermarktung der Wege werden Kosten entstehen.

Bernauer nannte hier die Erstellung von Karten oder die Erstellung von Tourenmodulen für die Websites. Nach Abzug der erwarteten Förderung von 60 Prozent wird der Eigenanteil der Marktgemeinde bei knapp 49.000 Euro liegen. Der Gemeinderat hat einstimmig grünes Licht gegeben. Die Zustimmung des Gemeinderates war notwendig, um den Antrag zur LEADER-Förderung stellen zu können.

kon

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