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Gemeinderat folgt dem Vorschlag

Verbindungstraße nach Haslach soll saniert werden

Die Straße nach Haslach ab der Abzweigung von der Staatstraße Waging-Traunstein.
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Die Straße nach Haslach ab der Abzweigung von der Staatstraße Waging-Traunstein.

Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Waging und dem Weiler Haslach soll instandgesetzt werden. Der Gemeinderat ist dem Vorschlag gefolgt, den die Verwaltung gemeinsam mit dem Ingenieurbüro SAK aus Traunstein erarbeitet hat und hat die Durchführung der Maßnahme beschlossen.

Waging am See – Bautechniker Tobias Mayer von der Verwaltungsgemeinschaft Waging am See stellte in der Sitzung die Maßnahme kurz vor. Demnach soll im Bereich zwischen Waging und dem Beginn des Waldstückes beim Asphaltstockplatz lediglich eine Deckschicht auf den bestehenden Asphaltaufbau aufgebracht werden. Für den nachfolgenden Bereich bis zum Weiler Haslach soll ein neuer zweilagiger Asphaltaufbau erfolgen.

Stellenweise ist dort durch die vorhandenen Straßensetzungen auch ein vollständiger Ersatz der Frostschutzschicht notwendig. Die Gesamtkosten für die Sanierung des 1,2 Kilometer langen Abschnitts werden auf rund 357.000 Euro brutto geschätzt. Auch ein Teil der begleitenden Straßenentwässerung ist marode. So ist das Betonrohr im teilweise verrohrten straßenbegleitenden Bachlauf ein einem Teilstück zusammengebrochen. Im Zuge der Sanierung sollen auch diese Schäden behoben werden. Die Kosten hierfür werden auf rund 64.000 Euro brutto geschätzt. Die Verwaltung wies aber darauf hin, dass die Kosten aufgrund der aktuellen Preisentwicklungen auch deutlich höher sein können.

Da sich ein Großteil der Maßnahme im Wasserschutzgebiet von Waging befindet, wird derzeit noch geklärt, ob für die Umsetzung der Maßnahme eine wasserschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung eingeholt werden muss. Die Umsetzung ist noch für Herbst dieses Jahres geplant. 

Kosten vollständig durch Zuschüsse des Freistaates Bayern abgedeckt

Gemeinderat Georg Huber vertrat die Meinung, dass der Zustand der Straße nicht so schlecht ist und der Nutzen einer Gesamtsanierung damit nicht im Verhältnis zu den Kosten stehe. Mit 15 zu 5 Stimmen fasste der Marktgemeinderat aber letztendlich den Beschluss zur Durchführung der Maßnahme.

Die Bürgermeister der Gemeinden Waging am See und Wonneberg hatten sich darauf geeinigt, für den gemeinsamen Unterhalt der Straße im Dobelgraben eine Zweckvereinbarung abzuschließen. Bürgermeister Baderhuber berichtete, dass der vorliegende Entwurf von der Verwaltung erarbeitet und von der Rechtsaufsicht im Landratsamt geprüft wurde. Bei Baumaßnahmen sollen die Kosten zukünftig je zur Hälfte von den beiden Gemeinden getragen werden. Den laufenden Straßenunterhalt übernimmt wie bisher der Markt Waging und erhält dafür den Straßenunterhaltszuschuss, der der Gemeinde Wonneberg vom Freistaat Bayern überwiesen wird.

Geschäftsstellenleiter Franz Röckenwagner ging auf die Einzelheiten der Zweckvereinbarung ein und verwies darauf, dass die anteiligen Strecken zu den einzelnen Anwesen, die zum Teil auf Waginger und zum Teil auf Wonneberger Gemeindegebiet liegen, jeweils circa neun Kilometer betragen. Damit liegt die Voraussetzung für die vorgeschlagene hälftige Teilung der Baukosten vor. Außerdem hat eine Prüfung der Verwaltung ergeben, dass die Kosten für den laufenden Straßenunterhalt im Waginger Haushalt in Höhe von zuletzt 187.000 Euro im Haushaltsjahr 2020 vollständig durch die Zuschüsse des Freistaates Bayern abgedeckt werden. Der Marktgemeinderat stimmte der Zweckvereinbarung einstimmig zu. Sobald die Zustimmung des Wonneberger Gemeinderates erfolgt ist, können die Bürgermeister die Zweckvereinbarung unterzeichnen.

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