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Gemeinde hofft auf Förderung

Wasserverlust wegen Schaden an Beschichtung: Kneippbecken bald saniert?

Die Kneippanlage in Tettenhausen ist sanierungsbedürftig. Nun will die Gemeinde Waging etwas dagegen unternehmen und hofft dabei auf Fördergelder.
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Die Kneippanlage in Tettenhausen ist sanierungsbedürftig. Nun will die Gemeinde Waging etwas dagegen unternehmen und hofft dabei auf Fördergelder.

Waging am See - Wegen Schäden an der Beschichtung verliert das Kneippbecken in Tettenhausen Wasser und ist auch sonst sanierungsbedürftig. Nun kann es voraussichtlich bald in Stand gesetzt werden.

Die Gemeinde Waging will ein Sonderförderprogramm nutzen, um das sanierungsbedürftige Kneippbecken in Tettenhausen wieder instand zu setzen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Instandsetzung beschlossen, allerdings unter dem Vorbehalt der Förderung durch den Freistaat Bayern.

Sanierungsbedürftiges Kneippbecken in Tettenhausen soll mit Förderung des Freistaats saniert werden

Mitte Oktober wurde das Sonderprogramm „Touristische Infrastruktur- Kneipp-Anlagen“ aufgelegt, bei dem unter anderem neunzig Prozent der Kosten für die Instandsetzung von Kneippbecken gefördert werden können. Anlass war ein Jubiläumsjahr von Pfarrer Sebastian Kneipp, dessen Geburtstag sich 2021 zum 200. Male jährt. Die maximale Fördersumme pro Vorhaben beträgt 18.000 Euro.

Bürgermeister Matthias Baderhuber hat nach Bekanntwerden des Förderprogramms gemeinsam mit der Bauhofleitung und der Kämmerei die bestehenden vier Kneippbecken in der Marktgemeinde besichtigt, um ihren Zustand zu begutachten und einen eventuellen Instandsetzungsbedarf festzustellen.

Schadhafte Beschichtung führt zu Wasserverlust

Bei dem Becken in Tettenhausen ist dieser gegeben, da unter anderem die Beschichtung schadhaft ist, was zu Wasserverlusten führt. Da die Förderanträge bis Ende November eingereicht werden mussten, hat die Verwaltung noch vor der Gemeinderatssitzung eine Maßnahmenbeschreibung und Kostenschätzung durch das Planungsbüro Kleißl vornehmen lassen. Darin werden die Kosten der Instandsetzung auf rund 30.000 Euro brutto beziffert. Laut Vorlage wären mehrere Sanierungsvarianten möglich, die im Gemeinderat aber im Detail erst diskutiert werden sollen, wenn die Förderung bewilligt wird.

Bürgermeister Baderhuber wies darauf hin, dass mit dem Grundeigentümer bislang kein schriftlicher Pachtvertrag geschlossen wurde, die Nutzung des Beckens war Gewohnheitsrecht. Dies habe zwar bislang reibungslos funktioniert, dennoch schlage er vor, dass vor eventuellen Investitionen in die Anlage, mit dem Grundeigentümer ein entsprechender Pachtvertrag geschlossen wird, um eine langjährige Nutzung des Kneippbeckens nach der Instandsetzung zu gewährleisten. Dieser Meinung schlossen sich die Gemeinderäte ausnahmslos an. Zudem wies Baderhuber darauf hin, dass die Auswahl der zu fördernden Anlagen durch das Wissenschaftsministerium Bayern im Benehmen mit dem Kneipp-Bund aufgrund festgelegter und in der Förderrichtlinie veröffentlichter Kriterien erfolgen wird.

- kon

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