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Gut gekocht – gut geschmeckt

Landtagsabgeordnete Gisela Sengl kocht mit beim „Landhaus Tanner“ und fordert mehr Wertschätzung für Ausbildungsberufe

Es sind viele Zwiebeln zu schneiden: Landtagsabgeordnete Gisela Sengl beim Betriebspraktikum in der Küche bei Franz Tanner.
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Es sind viele Zwiebeln zu schneiden: Landtagsabgeordnete Gisela Sengl beim Betriebspraktikum in der Küche bei Franz Tanner.

In der Küche des Slow Food Restaurants Landhaus Tanner in Waging am See wird noch richtig gekocht – davon konnte sich die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl am vergangenen Wochenende überzeugen. 

Die Mitteilung im Wortlaut:

Waging am See - Im Rahmen eines „Betriebspraktikums“ durfte sie einen Vormittag lang mit Franz Tanner und seinem Team in der Küche mitarbeiten. „Eine Gastronomieküche ist ein ganz eigener Kosmos. Der Platz ist beengt und die Zeit immer knapp – vom Spüler über die Sous-Chefin bis zum Küchenmeister, alle sind gleich wichtig und müssen passgenau aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten“, zeigte sich Gisela Sengl beeindruckt, „Wenn das so gut gelingt wie hier in der Landhausküche vom Tanner, dann ist das ein sehr besonderer und toller Arbeitsplatz!“

Seit 21 Jahren leiten Franz und Stefanie Tanner das Haus und haben es seither stetig weiterentwickelt. Eine gute Küche ist Franz Tanner, der in Prien, Berchtesgaden und bei Alfons Schuhbeck in Waging gelernt hat, besonders wichtig. Er bezieht seine Ware deshalb fast ausschließlich von heimischen Anbietern mit hoher Qualität. Beim Gemüseeinkauf sei das wegen wechselnder Mengen oft nicht ganz leicht; „dafür ist das Biofleisch von örtlichen Anbietern kaum teurer als konventionell erzeugtes, mit Lieferketten und Zwischenhandel“, so Tanner.

Auch ausgebildet wird im Betrieb – denn für richtig gutes Essen braucht es gute Köchinnen und Köche, und die sind angesichts des Fachkräftemangels oft nicht einfach zu finden. „Deshalb müssen wir wieder mehr junge Menschen für Ausbildungsberufe begeistern“, betonte Sengl. Die Grüne Landtagsfraktion fordert mit einem Antragspaket*, die berufliche Bildung von der Berufsorientierung in der Schule bis hin zum Berufsabschluss weiterzuentwickeln und neu zu gestalten. Dann könnten auch wieder mehr junge Menschen erfahren, was die Landtagsabgeordnete aus ihrem Küchenpraktikum mitgenommen hat: „Die Arbeit in einer Wirtshausküche ist zwar anstrengend, aber wirklich interessant und vielseitig. Und geschmeckt hat es wunderbar!“

Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Gisela Sengl (MdL)