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Auch der Wertstoffhof ist betroffen

Mehr Raum für die Waginger Feuerwehr: Das ist geplant

Das Feuerwehrgerätehaus Waging am See soll mit einem Anbau erweitert werden.
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Das Feuerwehrgerätehaus Waging am See soll mit einem Anbau erweitert werden.

Das Feuerwehrgerätehaus Waging am See soll erweitert werden. Im derzeitigen Bau fehlen Umkleideräumlichkeiten. Die Spinde mit der Ausstattung der aktiven Feuerwehrler befinden sich derzeit in der Fahrzeughalle. Dort müssen sich die Feuerwehrdienstleistenden vor den Einsätzen auch umziehen, was den aktuellen Anforderungen und dem Stand einer modernen Feuerwehr nicht mehr entspricht

Waging am See – Ziel ist es, eine sogenannte „Schwarz/Weiß-Trennung“ herbeizuführen, so dass aus hygienischen Gründen die persönliche Schutzausrüstung gesondert von Privatkleidung aufbewahrt werden kann. Dazu wäre in Waging der Bau eines separaten Umkleidegebäudes mit Sanitärräumen erforderlich als Anbau zum bestehenden Gebäude.

Bautechniker Bastian Maier hat dem Gemeinderat einen ersten Konzeptvorschlag zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses vorgestellt. In dem Vorschlag wurden die Anregungen und Wünsche des ersten und zweiten Kommandanten der Waginger Feuerwehr berücksichtigt.

Zur Umsetzung der Maßnahme müsste der bestehende Wertstoffhofvorplatz verschoben, beziehungsweise neu angelegt werden. Dafür könnte ein angrenzendes Parkgelände genutzt werden, wobei hier noch Gespräche mit dem Grundeigentümer zu führen wären. Im Haushalt 2022 sind erste Planungskosten für die Baumaßnahme bereitgestellt. Sollte es 2023 in die Umsetzung kommen, wären im Haushalt weitere 600.000 Euro veranschlagt.

Auch im Bereich der Schlauchpflege ist die Freiwillige Feuerwehr Waging nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand. Die derzeit vorhandene und vor circa zwanzig Jahren modernisierte Schlauchpflegeanlage erfüllt die Normanforderungen im Bereich der „Druckprüfung“ nicht mehr, da der dazu notwendige Druck nicht erzeugt werden kann.

Schläuche müssten jedoch nach jedem Einsatz nach den Vorgaben der Gesetzlichen Unfallversicherung unter einem vorgeschriebenen Druck geprüft werden. Die Prüfung muss entsprechend protokolliert werden. Im Finanzplan 2023 wurden für den Kauf einer neuen Schlauchpflegeanlage 80.000 Euro veranschlagt. Die Schlauchpflegeanlage soll ebenfalls in dem geplanten Anbau untergebracht werden.

Der Gemeinderat befürwortete sowohl die Maßnahmen zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses als auch den Kauf einer Schlauchpflegeanlage. Es wurde aber gleichzeitig betont, dass dies nicht zur Zurückstellung oder Nichtumsetzung von Maßnahmen an anderen Feuerwehreinrichtungen in der Marktgemeinde, zum Beispiel beim Feuerwehrhaus Otting, führen dürfe.

Das kameradschaftliche Verhältnis zwischen den Wehren darf darunter nicht leiden. Hinsichtlich der Verlagerung des Wertstoffhofvorplatzes wurde Bürgermeister Matthias Baderhuber beauftragt, mit dem Grundstückseigentümer Verhandlungen aufzunehmen.

Nachdem sich der Gemeinderat jetzt für das Vorhaben ausgesprochen hat, soll ein Planungsbüro mit den Leistungsphasen 1 bis 3, Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung, beauftragt werden. Inwieweit für die Maßnahme Fördermittel angeworben werden können, ist derzeit noch unklar, da ein Fachberatungsgespräch mit der Regierung von Oberbayern noch nicht zustande gekommen ist.

kon

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