Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Personenrettung aus Bach“ lautete die Meldung bei einer Einsatzübung

Mit „Seilbahn“ aus dem Waginger Höllenbach gerettet

Rettung mittles Schleifkorbtrage und Flaschenzug über den Höllenbach.
+
Rettung mittles Schleifkorbtrage und Flaschenzug über den Höllenbach.

„Personenrettung aus Bach“ lautete die Meldung bei einer Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Waging am See. Übungsörtlichkeit war der Waginger Höllenbach beim Gelände des Bauhofs. Aufgabe war, dass eine bewusstlose Person aus dem Uferbereich gerettet werden musste. Im Regelfall käme hier die Drehleiter der Waginger Feuerwehr zum Einsatz. Dieses Fahrzeug kann mit seiner 32 Meter langen Leiter nicht nur bei Einsätzen in der Höhe, sondern bis zu einem gewissen Grad auch in der Tiefe eingesetzt werden. Auch kann an dem ausfahrbaren Leiterpark beziehungsweise am Rettungskorb ein Flaschenzug mitsamt der Höhensicherungsausrüstung angebracht werden.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Waging am See - Es wurde jedoch angenommen, dass der Einsatzort im unwegsamen Gelände liegt. Eine Anfahrt mit Schwerfahrzeugen und somit auch das Instellungbringen der Drehleiter wäre daher nicht möglich. Auch eine Rettung über den Uferbereich sollte nicht machbar sein. Eine Erstversorgung durch die Sanitäter der First-Responder-Gruppe fand bereits direkt an der angenommen Einsatzstelle statt. Die Führungskräfte der Feuerwehr entschlossen sich über eine Rettung mit dem Mehrzweckzug, welcher an zwei Bäumen links und rechts des Baches befestigt wurde. Um eine Beschädigung der Bäume auszuschließen, wurde hier bei der Befestigung mit Rundschlingen gearbeitet. Der Flaschenzug zur Personenrettung konnte dann am Seil befestigt werden und die eingesetzte Übungspuppe mit einer Schleifkorbtrage „gerettet“ werden.

Wichtig war die Kommunikation der beiden Gruppenführer des eingesetzten Hilfeleistungslöschfahrzeuges und des Gerätewagens-Logistik um die angenommene verletzte Person mit der Höhensicherungsausrüstung retten zu können. Auch eine Entgegennahme der Schleifkorbtrage durch die Einsatzkräfte war so möglich. Bei der Übung eingesetzt waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug, der Gerätewagen-Logistik, die Ausrüstung der Drehleiter und das First-Responder-Fahrzeug. An der Übung nahmen 16 Einsatzkräfte teil, mit denen diese Aufgabe durchaus zu lösen war.

Pressemitteilung Thomas Pfeffer, FF Waging am See

Kommentare