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Blasmusik in der Kirche

Waginger Musikkapelle begeisterte bei Kirchenkonzert

Kirchenkonzert der Musikkapelle Waging am See.
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Kirchenkonzert der Musikkapelle Waging am See.

Wie vielfältig Blasmusik sein kann, bewiesen die Mitglieder der Waginger Musikkapelle bei ihrem Kirchenkonzert. Unter dem Motto „Blasmusik in der Kirche“ zeigten die heimischen Musikerinnen und Musiker in der Pfarrkirche St. Martin ihr Können.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Waging am See - Wie vielfältig Blasmusik sein kann, bewiesen die Mitglieder der Waginger Musikkapelle bei ihrem Kirchenkonzert. Unter dem Motto „Blasmusik in der Kirche“ zeigten die heimischen Musikerinnen und Musiker in der Pfarrkirche St. Martin ihr Können. Das zahlreiche Publikum belohnte die Aufführenden dann auch mit ausgiebigem Applaus und mehrmals sogar Standing Ovations. Dirigent Makis Gypas, welcher die komplette musikalische Leitung des Konzertes übernahm und auch für die Auswahl des Programms verantwortlich war, zeigte sich im Anschluss des Konzertes begeistert: „Dass die Waginger Pfarrkirche bis in die letzte Reihe mit Publikum aus jeder Altersklasse besetzt war, freut uns ganz besonders. Besonders viel „jugendliches Publikum“ war in den Kirchenbänken zu finden. Für solche Auftritte lohnt sich die Probenarbeit für derartige Konzerte!“.

„Herzlich Willkommen und schön dass Ihr wieder „eingeschaltet“ habt‘s zur Blasmusik-Stunde des Radiosenders „Musi-Welle“ am Sonntag Abend. Heute dürft Ihr Euch wieder richtig freuen auf verschiedene Musikrichtungen, passend zur Jahreszeit!“ Mit diesen Worten begrüßte Sprecherin Simone Fenninger dann auch die Zuhörer. Ihre Moderation hielt sie im Rahmen einer imaginären Radiosendung ab. Zwischen den einzelnen Programmpunkten hatten dann auch Lena Mühlbacher, Katrin Lamminger, Lukas Huber, Stefan Fenninger und Max Huber in der „Radiosendung“ ihren Auftritt als Moderatoren. Sei es, dass es in einem Interview einiges über die 160-jährige Geschichte der Waginger Musikkapelle zu erfahren galt, ein Quiz abgehalten, ein Wetterbericht oder sogar „Staumeldungen“ beim Verlassen der Waginger Kirche aufgrund der zahlreichen Besucher des Konzertes vorgetragen wurden. Mit dem kirchlichen Werk „Hymnus Festalis“ des Komponisten Klaus Ammann wurde das Konzert dann auch feierlich eröffnet, bevor mit „Sei uns gegrüßt“ von Richard Wagner das Publikum auch musikalisch offiziell willkommen geheißen wurde.

Diese feierliche Komposition entstand im Jahre 1844, als Richard Wagner von der Rückkehr des sächsischen Königs Friedrich August II. aus England erfuhr. Was für einen feierlichen Gruß an den König mit den strahlenden und kraftvollen Bläserklängen perfekt geeignet war, begeisterte natürlich auch das Publikum in der Waginger Pfarrkirche. Der von der US-amerikanischen Sängerin Bete Midler bekannte Song „The Rose“ aus dem Jahr 1979, welcher auch von bekannten Interpreten wie Joan Baez, Katja Ebstein oder den King‘s Singers bereits gecovert wurde, kam nun auch von der Waginger Blaskapelle zu Gehör. Hierbei trat auch Magda Bader auf, welche die Musikkapelle hier gesanglich unterstützte. Andrew Loyd Webber schuf mit „The Phantom of the Opera“ ein Meisterwerk, das weltweit Millionen Menschen begeistert. Die Geschichte von Liebe und Eifersucht, Ruhm und Rache haben „Das Phantom der Oper“ zu einem der berühmtesten Musicals der Welt gemacht. In einem Arrangement von Paul Murtha wurden diese bekannten Melodien dann auch von den Waginger Musikanten interpretiert.

Unter der musikalischen Leitung vom stellvertretenden Musikleiter Helmut Huber, gab es vom Blechbläser Quintett der Musikkapelle die „Festival Prelude“ von Alfred Reed zu hören. Dieser Titel bestand aus einem Hauptthema und zwei fanfarenähnlichen Figuren, welche im ganzen Stück immer wieder auftauchen. Dieselbe Besetzung präsentierte noch den Titel „Fair and warmer“ von Harold L. Walters. Der sehr ausgewogene und feierliche Klang des Titels „Amen“ des tschechischen Komponisten Pavel Stanek erklang anschließend. Das andächtige Hauptthema steigerte sich von Phrase zu Phrase bis hin zum feierlichen Schlussakkord.In dem folgenden Nachtstück „Abendmond“ wurden die zwei deutschen Volkslieder „Abend wird es wieder“ und „Der Mond ist aufgegangen“ verarbeitet. In diesem kleinen „Ruhepunkt“ des Kirchenkonzertes gingen die Melodien der beiden Lieder teils unabhängig voneinander und teils auch gemeinsam ineinander über. Mit der Komposition „Fanfare und Rock“ von Markus Rebehn fand dann das Konzert seinen offiziellen Abschluss. Das Werk beinhaltete einen „klassischen“ Teil, welcher mit Fanfare bezeichnet wird und einen „modernen“ Teil, der als Rock zu hören war.

Natürlich wurden die Mitglieder der Waginger Musikkapelle nicht ohne Zugaben aus dem Konzert entlassen. Bei dem Popsong „You raise me up“ des norwegischen Komponisten Rolf Løvland überzeugte dann Magda Bauer nochmals mit ihrem Gesang. Entlassen wurde das Publikum dann endgültig mit „Conquest of Paradise“. Dieses Titellied von „Vangelis“ zum Film „Die Eroberung des Paradieses“ über den Seefahrer Christoph Kolumbus und die Entdeckung Amerikas wurde außerdem bekannt als musikalische Eröffnung von Henry Maskes letztem Boxkampf und ist seither ein Inbegriff monumentaler und ergreifender Musik. „Auch wenn wir sehr gerne die typische bayerische und böhmische Blasmusik bei unseren Auftritten spielen, so wollten wir uns bei unserem Kirchenkonzert auch einmal von „anderer musikalischer Seite“ präsentieren“, wie Vorsitzender Christoph Hötzendorfer erwähnt. Um dies auch optisch zu unterstreichen, trat die Musikkapelle nicht wie gewohnt in Tracht auf, sondern zeigte sich diesmal – zum Konzertprogramm passend - elegant „ganz in schwarz“ auf der Bühne.

Pressemitteilung Thomas Pfeffer

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